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Posts Tagged ‘stresstest’

gleich 3 Beantwortungen meiner Anfragen zu den AKW-Stresstests und der Überprüfung auf den AKW-Widerstand gegen terroristische Angriffe sind vergangene Woche eingetrudelt:

  • BMI Mikl-Leitner: Die Arbeitsgruppe hat getagt, dem Rat zwischenberichtet und wird weitertagen
  • BM Darabos: „nicht mein Revier“ (stimmt, hatte vergessen, dass Terrorismus ja nix mit dem Militär zu tun hat)
  • BM Berlakovich:
    •  „Ohne mich gäbs keine Stresstests, das wissts ihr eh. Und auch keine Öffentlichkeitsbeteiligung (Anm. EK: hat er nur vergessen, der Öffentlichkeit zu sagen, dass sie sich beteiligen könnte). (mehr …)
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Berlakovich lässt sich gern von der Atomlobby überzeugen. Seine Meisterleistungen bestehen im Hochloben von schwachen Vereinbarungen: von der Nuklearsicherheitsrichtlinie (wir testen uns gern selber- alle paar Jahre mal) über sein Verständnis für die Deutsche AKW-Laufzeitverlängerung bis hin zur vorgestrigen Meldung über die EU-AKW-Stresstests: Es ist peinlich!

Der erste Stresstest Vorschlag der WENRA fand ja dann doch auch Berlakovichs kritische Worte – aber ein Milimeter Entgegenkommen der Atomlobby macht das Ganze für ihn nun zum vollen Erfolg. Den exakten Text von Öttingers Stresstest-Vorlage findet man ja leider nicht im Internet (zumindest nicht mit einfachem googeln) – aber im Standard und in den OÖ-Nachrichten finden sich doch einige Details – und die lassen nichts Gutes vermuten: (mehr …)

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Die Katze ist aus dem Sack. Die, nach der Fukushima-Katastrophe aus dem Hut gezauberten „Stresstests“ für Atomkraftwerke sind eine reine Augenauswischerei. Die WENRA (Western European Nuclear Regulators‘ Association) hat ihren Entwurf für die AKW-Stresstests vorgelegt.

Abgesehen davon, dass die Atomlobby sich wieder mal selbst kontrollieren soll – ist die Liste der Anforderungen auf mickrige 9 Punkte begrenzt: die Möglichkeiten von Flugzeugabstürzen oder Cyber-Kriminalität werden ignoriert. Aus Zeitgründen dürfen die Betreiber auch auf alte Überprüfungen zurückgreifen. Es ist immer wieder unglaublich, wie schleißig mit den Risken der Atomkraft umgegangen wird! Während am Flughafen jede Zahnpastatube als potentielles Terror-Instrument eleminiert wird, wird Kriminalität und Terrorismus beim Weiterbetrieb von  unterversicherte Atomreaktoren von den meisten Betreibern und Betreiberstaaten als Risiko ausgeschlossen.

Wie gehts weiter? Bis 5. Mai können Stellungnahmen zum WENRA-Papier abgegeben werden, dann soll diese Farce am 12. Mai in der ENSREG (European Nuclear Safety Regulators Group) beschlossen und umgesetzt werden. Für die Österreichische Stellungnahme ist der Wirtschaftsminister zuständig – der ja für seine ignorante Haltung im Bezug auf AKWs bekannt ist („am Boden der Realität bleiben“).
Ein verantwortungsvoller Wirtschaftsminister ist dazu verpflichtet, die Bevölkerung (und auch die Österreichische Wirtschaft) zu vertreten und lautstark Einspruch zu erheben!

Wenn Mitterlehner weiterhin den Ökostromausbau blockiert und gleichzeitig die realen Gefahren der Atomkraft ignoriert, disqualifiziert er sich damit absolut als Volksvertreter! Mitterlehner soll endlich die Realität erkennen, auf deren Boden er zu bleiben hat:  die große Mehrheit der Bevölkerung lehnt Atomkraftnutzung ab und will eine Energiewende! Eine halbe Million ÖsterreicherInnen haben dies bereits per Resolution ausgedrückt – und werden sich nicht weiter mit lächerlichen Stresstests für dumm verkaufen lassen!

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