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Posts Tagged ‘Österreich’

Um zu wissen, dass Mehrwegverpackungen im Getränkesektor in Österreich massiv an Marktanteilen verloren haben, braucht man keine Studie – ein besuch bei Billa, Spar, Hofer & Co genügt. außer beim Bier sind Mehrweggebinde kaum noch zu kriegen.

Um zu wissen, dass Mehrweggebinde ökologisch sinnvoller sind, als Einweggebinde, reicht ebenfalls der Hausverstand. noch dazu, wenn man berücksichtigt, dass die „stoffliche Verwertungsquote“ in Österreich extrem niedrig ist (und teilweise auch nicht korrekt erfasst wird). Dass die ökologischste Variante der Durstlöschung durch die Wasserleitung gedeckt wird möcht ich an dieser Stelle – ist aber eine andere Geschichte.

Dass das nicht überall so läuft – und auch in Österreich der Weg vom Mehr zum Ein umkehrbar wäre, zeigte sich heute in einer spannenden Konferenz zum Thema Mehrwegverpackungen (organisiert von der wiener MA22 gemeinsam mit dem Ökoinstitut).

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  • Fragestunde mit Innenministerin Fekter- bei Ministerin Fekter bin ich mir nicht sicher, welcher Partei sie angehört….
  • Änderung Passgesetz – jedem Kind seinen Pass ist gut – nur kosten sollte er weniger
  • Budgetbegleitgesetz – ausführliche Debatte über ein Riesenpaket an Gesetzen und Novellen, die teilweise mit dem Budget zusammenhängen. Grüne lehnen ab.
  • Bezügebegrenzungsgesetz – Grüne stimmen zu
  • Entschädigungsfondsgesetz – Grüne stimmen zu (mehr …)

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die bulgarische regierung hat eine wiederinbetriebnahme des (2006 vom netz gegangenen) akw kosloduj beschlossen. grund: die folgen von gas-, wirtschafts- und finanzkrise. bulgarien will wieder mehr strom exportieren und damit seine wirtschaft sanieren.

doch welche wirtschaft will die bulgarische regierung damit unterstützen?
2 schwere störfälle (2003 leck an einer schweißnaht des primärkreislaufes, 2006 ausfall einer hauptkühlmittelpumpe) in kosloduj sind bekannt. durch das hochfahren nach 2 jahren stilllegung werden sie weiter erhöht.  für weitere schlagzeilen im zusammenhang mit kosloduj sorgte der korruptionsverdacht im zusammenhang mit den eingesetzten brennstäben und morddrohungen gegen  bulgarische atomkraftgegnerInnen.

die krise als ausrede:
die finanz- und wirtschaftskrise dient immer öfter als begründung für seltsame, anders nicht zu rechtfertigende, aktionen (milliarden für banken und versicherungen, verschrottungsprämien…). ob sie auch als begründung für die wiederinbetriebnahme eines gefährlichen akw herangezogen werden kann, wird die eu-kommission entscheiden.

und österreich?
es reicht nicht, wenn umweltminister berlakovich sich gegen die wiederinbetriebnahme von kosloduj ausspricht. atomkraft ist derzeit nur deshalb wirtschaftlich attraktiv, weil die kosten für die risikoabdeckung (versicherung, entsorgung..) auf die allgemeinheit übertragen werden. gemeinsam mit den anderen akw-freien europäischen staaten muss österreich deshalb endlich aktiv gegen die akw-marktverzerrung und für alternativen zur „akw-renaissance“ kämpfen!

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ein starkes stück, wie in österreich mit kritischen fragen umgegangen wird! auf unsere anfragen bezüglich des monitoring-reports der e-control, laut dem ein neues kohlekraftwerk in dürnrohr (sowas von bescheuert! dort kann nicht mal die abwärme genutzt werden!) geplant ist bekamen wir keine antwort – aber der bericht wurde „unauffällig“ geändert! der neue bericht unterscheidet sich vom alten nur durch eine zeile – bingo! das kohlekraftwerk steht nicht mehr drinnen! e-control-aenderung.pdf

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profil schlägt seine zeile diese woche mit dem thema atomkraft. beim lesen der ersten halben seite war mein gedanke: „nicht schon wieder … wir sitzen eh schon wie eine maus vor der schlange und fürchten uns zu tode“. aber siehe da: der artikel ist wirklich umfassend recherchiert und räumt mit dem märchen von atomkraft als klimaretter auf! zu wenig kapazität, zu langfristig zu planen, zu teuer, zu gefährlich…. man könnte direkt hoffnung schöpfen!

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im vergleich zur meldung der vorwoche ist die neue meldung des uba zu mochovce fast schon erfreulich http://www.umweltbundesamt.at/umweltschutz/uvpsupemas/espooverfahren/espoo_slowakei/kkwmochovce12/

es wird zwar kein richtiges uvp-verfahren mit anhörung geben, aber doch immerhin nochmals die möglichkeit zur stellungnahme für bürgerinnen und bürger!

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(Elisabeth Bleyleben-Koren, Vorstand Erste Bank)…

Naja, dass es ohne was nicht geht, sieht man ja – 3 % Frauen in den wichtigsten Vorstandsetagen Österreichs… Da hat’s Profil leicht, alle zu interviewen.

Muss Frau dann Angst haben, als „Quotenfrau“ zu gelten, wenn es eine Regelung gibt – und sich erst recht durchkämpfen, um das Gegenteil zu beweisen?

Theresa Jordis, Erste Bank: „Frauen sind ein gutes Korrektiv, weil sie nicht so sehr in Netzwerke eingebunden sind“. Dass sich Männer gut verstehen und „miteinander können“ ist althergebracht – dass Frauen vielleicht einen anderen Blickwinkel einbringen ist nicht immer erwünscht.

Es geht da nicht „nur“ um Gleichberechtigung – sondern auch darum, den „anderen Stil“ und die „anderen Fähigkeiten“, den/die die meisten Frauen haben, auch der Wirtschaft zugute kommen zu lassen.

Also ich finds gut, dass Frauenministerin Bures sich bezüglich einer Frauenquote mal rauslehnt (eine Forderung der Grünen im NR). Das gibt zumindest vielleicht mal eine Diskussion über das Thema in Österreich. Wobei zu befürchten ist, dass es bei der Diskussion bleibt, weil auch in der SPÖ die Angst vor der „Quotenkeule“ zu groß ist, um sie mal wirklich einzusetzen.

P.S.: Es sind nicht alle Männer gleich, es sind nicht alle Frauen gleich. Aber es ist schön, dass es einen Unterschied zwischen Männern und Frauen gibt – nicht nur auf einer Ebene…

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