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Posts Tagged ‘öbb’

wo sind sie geblieben? die millionen aus der mineralölsteuererhöhung 2007, die ja in den öv fließen sollten…. lt. damaliger unterlage zum gesetzesentwurf haben massive steigerungen der öv-unterstützungen versprochen:

  • 2007 gesamt 153 mio euro (112 mio bund, 23 mio länder, 17 mio gemeinden)
  • 2008 gesamt 482 mio euro (354 mio bund, 73 mio länder, 55 mio gemeinden)
  • 2009 gesamt 482 mio euro (356 mio bund, 72 mio länder, 54 mio gemeinden)

ministerin bures spricht ja davon, dass die 15 mio, die für ein einfrieren der öffi-preise nötig wären, budgetär nicht aufzubringen sind. jetzt also was????

der bericht über die, durch den bund bei der öbb (und privatbahnen) bestellungen von gemeinwirtschaftlichen leistungen (sprich: was der bund zur bahn „dazuzahlt“) lässt diese millionen jedenfalls schmerzlich vermissen! (mehr …)

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preisvergleich-verkehrdie schlagzeile des tages: die öbb erhöht die ticketpreise ab september um durchschnittlich 4,9 %! die verkehrsministerin lamentiert herum. zum „einfrieren der preise“ (anno 2007 vom damaligen verkehrsminister faymann versprochen) meint sie lt. orf.on: das habe 15 mio euro gekostet (wo diese 15 mio im budget versteckt sind sagt sie leider nicht dazu). bures weiter: „dafür ist das geld aber aktuell nicht da, weil wir es für zukunftsinvestitionen brauchen“ (ich sage nur 125 mio euro verschrottungsprämie). dass die regierung die bahn-pendlerInnen im regen stehen lässt ist eine frechheit, denn öv-pendlerInnen zahlen schon seit jahren drauf! wie die grafik zeigt (quelle: schienen-controll-bericht) haben sich die öffi-preise im vergleich zum vpi – aber auch im vergleich zu den kosten für autofahrerInnen, viel stärker erhöht! 

scg-ticketpreise-streckenabhaengignochmal ärgerlich für pendlerInnen: gerade im öffentlichen nahverkehr sind die preise noch stärker angestiegen als auf weiteren strecken (quelle: schienen control bericht). im vergleich zu 1973 sind z.b. die preise für die strecke wien-bregenz um 183,7 % gestiegen, für wien-mödling dagegen um 515 %!!! (vpi in dieser zeit: 297,5 %). allein im vergleichszeitraum 99-07 ist der preis für die strecke wien-mödling  um fast 49 % gestiegen! (wien bregenz um 16 %, vpi um 29 %, miv knappe 20 %).

– irgendwoher muss das geld ja kommen.  5 % erhöhung, die wieder überdurchschnittlich stark die nahverkehrspendlerInnen trifft, die nicht von der öffentlichen hand abgefedert werden (es gibt ja nichtmal eine entsprechende erhöhung der pendlerpauschale), zeigen deutlich: klimaschutzziele (gerade im verkehrsbereich massiv verfehlt) und die entlastung des mittelstands (der öv ist auch eine soziale frage-siehe vcö-studie) sind der regierung in wirklichkeit schnurzegal!

p.s.: zur kostenwahrheit: bei der bahn werden alle strecken bemautet – bei der straße nur die autobahn/schnellstraße – landesstraßen (b..) und gemeindestraßen zahlt der/die steuerzahler/in! egal, ob sie drauf fährt oder nicht…

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bahn-pendlerInnen sind wohl die geduldigsten menschen der welt. beim umbau des bahnhofs wien mitte wird diese geduld aber auch aufs äußereste strapaziert. der ungemütliche zustand aufgrund des umbaus lässt sich nun mal nicht vermeiden(weniger verständlich ist schon, dass das ganze 3 jahre lang dauern muss).

dsc00386aber gerade in einer derart unübersichtlichen situation am bahnhof sollte die öbb wohl alles dran setzen, die fahrgäste so gut wie möglich zu informieren. noch dazu, wo ja nicht mehr jeder zug ab wien mitte fährt, sondern manche erst in wien nord starten. doch statt die vorhandenen restlichen bahnsteige mit informationen und abfahrtsplänen zuzupflastern, setzt die öbb lieber auf werbung. wer wissen will, wann der nächste zug richtung stockerau, mistelbach oder gänserndorf fährt sucht am bahnsteig vergeblich nach einem fahrplan, dafür erfährt er viel über bahncity-hits und reisebüros am bahnhof…

die öbb verstößt damit gegen das eisenbahnbeförderungsgesetz. denn das regelt (§ 11), dass fahrpläne „in geeigneter weise“ bekanntzumachen sind. sie verstößt damit aber auch gegen die regeln des „hausverstands“, der da sagt, dass auch die geduld von bahnkundInnen nicht grenzenlos ist.

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bomben und granaten – unser neuer wirtschaftsminister profiliert sich kurz nach amtsantritt gleich mit der idee einer privatisierung der öbb als klimakiller.

ein vernünftiges angebot an öffentlichem verkehr liegt im öffentlichen interesse! eine privatisierung der öbb heißt nix anderes, als die kosten für die pendlerInnen zu erhöhen und (klarerweise in den randregionen) das angebot noch mehr zu beschränken! wie sollen die regionen abseits der ballungszentren noch mit öv bedient werden, wenn alles nur noch wirtschaftlich und mit dem sparstift bedacht wird? und welcher wirtschaftsbetrieb soll sich noch „am land“ ansiedeln, wenn es weder für die arbeitskräfte, noch für den gütertransport noch leistbare alternativen zum auto gibt?

  • gratis-emissionszertifikate für die energieintensive industrie
  • kaputtsparen der öffis, damit wieder alle mit dem auto fahren
  • nichts neues im bereich der wohnraumsanierung

die klimaschutzziele werden weiter in jedem bereich ignoriert. dass das dem staat milliarden kosten wird, ist dem wirtschaftsminister offenbar völlig egal. die politische verantwortung dafür muss er aber mittragen – die lässt sich nämlich nicht privatisieren!

p.s.: wenn der wirtschaftsminister weiter so konsequent den rechenstift ansetzt, wird er vielleicht auch noch erkennen, dass es ökonomisch am sinnvollsten wäre, das waldviertel abzusiedeln…

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kleinregionstreffen am 10. 11. 08 in korneuburg, thema: mobilität:

zuerst wird der bahnhof inspiziert – dafür reichen 10 minuten, um allen teilnehmenden (bürgermeistern und experten) klar zu machen, dass dieser bahnhof unattraktiv, nicht behindertenfreundlich & absolut nicht „konsumentInnenfreundlich“ ist. die öbb streut seit jahr(zehnt)en, dass der bahnhof komplett neu aufgestellt wird – drum wird jetzt nicht mal mehr in eine zuganzeige investiert. ernst nimmt das keiner mehr….

tunnel-stetten-kleindanach – eine „exkursion“ zu den autobahnbaustellen s1 und a5 – geleitet vom autobahnweltmeister carlo wilfing (dessen abschluss-sager: das waren die autobahnbaustellen, die wir wirklich dringend brauchen – alle anrainerInnen dieser baustellen werden sich bei ihm bedanken ;-). eine exkursion durch mondlandschaften –

asphalt-beton-kleindie rede war von millionen tonnen: erdverschiebung, beton & asphalt. und 2009 steht das ganze…

in der diskussion gings dann um kleinregionale projekte – anrufsammeltaxis und unterstützung von bussystemen durch die gemeinden. die öbb wurde ob ihrer fahrplankürzungen und ihrer ablehnung von „neuen“ strecken (thayatalbahn, laa-hevlin) gegeißelt – klar, war ja auch kein vertreter der öbb vor ort.

auf die frage, ob nicht das land niederösterreich auch im rahmen des „bestellverkehrs“ ein wort (oder ein paar euros) zum öv-ausbau beizutragen hätte, wurde von prof. zibuschka schlangenlinienförmig beantwortet (jaja, gibts auch – aber die öbb macht das lieber selber).

die övp war federführend bei der privatisierung der bahn! mehr privat – weniger staat – bei einem unternehmen, das im öffentlichen interesse steht. wenn die bahn jetzt ihr angebot auf die wirtschaftlichen möglichkeiten zurückstutzt (naja, die spekulationsgeschäfte & co hätten sie sich sparen können, aber der vorstand ist ja auch nicht ganz unpolitisch besetzt), dann hat die politik eine gute ausrede: wir würden euch ja gern mehr anbieten, aber die böse öbb tut nix!

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Als Diskussionsverweigerin hat sich die ÖBB bei der Thayatalbahn-Enquete am 30.10. in Thaya bewiesen. Trotz rechtzeitiger Einladung und an-sich-Zusage fand sich kein Vertreter der ÖBB ein.

Kein Wunder – es läge ja an der ÖBB (und am Verkehrsministerium) hier endlich aktiv zu werden und die Lücke im Bahnnetz zu schließen. Mit ein paar Kilometer Gleisbau könnte eine weitere Bahnverbindung nach Tschechien geschaffen werden und selbst wenn die ÖBB am Betrieb der Strecke nicht interessiert ist, fänden sich auch andere Betreiber. Jenseits der Grenze fährt der Zug.

Die ÖBB schläft, das Land Niederösterreich will auf ein Busnetz bauen (obwohl Detailpläne für die Bahnstrecke vom Land bezahlt wurden) – und die PendlerInnen bleiben auch hier auf der Strecke! Aber auch die Wirtschaft wird weiter zur Kasse gebeten – denn derzeit müssen 200.000 t Holztransporte entweder den Umweg über Wien oder gleich die Straße nehmen.

Die Verkehrspolitik von Bund und Land hat schon lange nichts mehr mit den Bedürfnissen der Bevölkerung zu tun! 3 neue Autobahnverbindungen nach Tschechien – aber keine Verbesserung bei der Bahn! Ganz im Gegenteil – der Fahrplan ins Waldviertel wird auch im Dezember wieder ausgedünnt. Da stellte sich bei der Enquete zurecht die Frage: „Haben nicht auch die WaldviertlerInnen einen Anspruch auf Mobilität?“

Niederösterreich-Heute Beitrag über die Enquete

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bundesratssitzung am 30. 10. 08: auf der tagesordnung stehen konjunkturpaket, versicherungsaufsicht, klubfinanzierung und abgabenänderung. (mehr …)

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