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Posts Tagged ‘öbb’

nach einer Fragestunde an Min. Darabosch, die auch nicht wirklich Aufschluss über seine konkreten Pläne zur Wehrdienstabschaffung geben konnte, standen folgende Beschlüsse auf der Tagesordnung:

  • Seilbahngesetz (Zustimmung der Grünen, kleine „technische“ Veränderungen)
  • Gemeinwirtschaftlicher Leistungsbericht (ÖBB) (von den Grünen mit Kritik „zur Kenntnis genommen“ – siehe unten)
  • Petition „bessere Versorgung des ländlichen Raums mit Breitband-Internet“ (Zustimmung der Grünen, ein bissl nonanet)
  • Universitätsgesetz (von den Grünen abgelehnt, weil „Stückwerk“ letztlich mit dem Ziel, den Zugang zu beschränken)
  • Abkommen mit Serbien bezg. wissenschaftl/techn. Zusammenarbeit (Zustimmung der Grünen)
  • Wasserrechtsgesetznovelle (von den Grünen abgelehnt – siehe unten)
  • Altlastensanierungsgesetznovelle (von den Grünen abgelehnt – siehe unten)
  • Frauenbericht (von den Grünen „zur Kenntnis genommen“, eine hervorragende Grundlage zur Untermauerung weiterer Schritte in Richtung Gleichberechtigung, die hoffentlich bald gesetzt werden! Wirklich lesenswert – vor allem für jene, die glauben, dass Frauen bei uns ohnehin die selben Chancen haben, wie Männer. Link zum Download des Berichts)

Bei vielen Punkten zeigte sich: es wird irgendwie weitergewurschtelt, statt endlich Reformen anzugehen. Sowohl beim Universitätsgesetz, als auch bei Wasserrechtsnovelle und dem Leistungsbericht gibts zwar „kleine Fortschritte“ – von großen Lösungen ist aber keine Spur!

Zu Beginn gab es eine „Trauerminute“ für die Opfer der Naturkatastrophe in Japan, die „Industriekatastrophe“ war kein Thema.

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Unter dem Motto „die Guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen“ will LH Pröll nur mehr für gutes Service und beste Verbindungen der ÖBB bezahlen. Damit spielt er sich als Retter für die tatsächlich leidenden BahnpendlerInnen auf.

Wenn der Landeshauptmann auf die ÖBB losgeht, bleibt kein Stein auf dem anderen. Kein Geld für die ÖBB, wenn sie nicht die Leistungen verbessern. Nur: Wenns kein Geld gibt, müssen Züge eingespart werden – und für die PendlerInnen wird es enger. Mit ÖBB-Bashing ist ihnen auch nicht geholfen!

Wer zahlt, schafft an: 60 Mio Euro für den Nahverkehr sind dem Landeshauptmann zu viel – bei seiner geschickten Zahlenjongliererei vergisst er zu erwähnen, dass davon nur 16 Mio in den Schienen-Nahverkehr gehen. Die ÖBB kontert (zurecht) dass Niederösterreich seit Jahren zu wenig an Schienen-Nahverkehrsmitteln locker macht, sozusagen ein Netto-Empfänger ist – weshalb Zugstreichungen auch vor allem in Niederösterreich stattfinden.

vdv08-scg-bericht08Der Bericht der Schienen-Control-GmbH bestätigt das: Pro Kopf zahlen nur Wien, Salzburg und Kärnten weniger als Niederösterreich – wobei Wien (Wiener Linien) und Salzburg (Salzburger Lokalbahnen) neben der ÖBB auch noch andere Schienennahverkehrsträger finanziert. Mit Kärnten müssen wir uns ja wohl nicht vergleichen! Naheliegender Vergleich wäre Oberösterreich – dort gibts 23 Mio für den ÖBB-Schienen-Nahverkehr!

Wahrlich es gibt genug Kritik an den ÖBB!

Durch die Bundesbahnreform sind die Wasserköpfe mehr und das Personal weniger geworden (mehr …)

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War schon lustig – die Flaschenübergabe und die Reaktionen drauf (fast schon ein bissl panisch – die ÖBB-Zentrale in diesem herrlichen Glasturm…) auch wenn mit dem Flascheneinsatz die ÖBB wohl nicht saniert werden kann ;-).

grueneflaschen

vielleicht auch noch abgetippt – weil ein bissi schwer zu lesen:

ans BMVIT und BMF und an die NÖ Landesreg: „Wer zahlt schafft an – und von nix kommt nix“

an die Rail Cargo: „auch ÖBB-LKWs machen Dreck“ – und „Güterbahn auf Schiene statt ÖBB-LKW-Lawine“

an die Infrastruktur AG: „Sanieren statt zusperren“ und „keine Spekulationssteuer für PendlerInnen“

und an die Personenverkehrs AG: „Taktverkehr statt Fahrpläne zum Krenreiben“ und „Sitzplatzgarantie statt Salzamt für Dosenpassagiere“.

231020091566

Kundennähe schaut anders aus … zumindest ist sie bei der ÖBB öffentlich fast nicht erreichbar.

231020091561wobei… ein bissl zum Fürchten haben wir ja schon ausgschaut ;-)

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kein Alkohol ist auch keine Lösung… deshalb werde ich mich der Aktion von Ökonews anschließen und am 23. 10. um 10 Uhr meine drei Bierflaschen in der ÖBB Personenverkehrszentrale abgeben.

Wenn das ÖBB-Management in Zeiten wie diesen, wo Zugverspätungen, Fahrplankürzungen und Nebenbahnstillegungen fast schon auf der Tagesordnung der PendlerInnen stehen, mit der glorreichen Idee eines Alkoholverbots in Regionalzügen aufwartet, könnte man ja schon glauben, man sitzt im falschen Film!

Alkoholisierte Randalierer sind unangenehm – egal wo. Aber was soll ein Alkoholverbot im Zug bringen, wenn Randalieren und Zerstören ja ohnehin nicht erlaubt ist? Und wer würds überprüfen? Die nicht vorhandenen SchaffnerInnen im Nachtzug?

Ich bin keine potentiell Betroffene – bin noch nie im Vollrausch mit dem Zug heimgefahren. Trotzdem sind mir betrunkene ZugfahrerInnen noch weitaus lieber als betrunkene Autofahrer!

Drei Flaschen für die Schnappsideen des ÖBB-Managements:

– für das unsägliche Chaos, das tägliche Verspätungen garantiert und die Zugfahrt zum Abenteuertripp macht (fährt er heute bis Wien Mitte, oder muss ich in Floridsdorf umsteigen?)

– für die größte Peinlichkeit aller Zeiten, dass ein Bahnunternehmen aus Kostengründen lieber mit dem LKW transportieren lässt.

– und das I-Tüpferl mit dem Alkoholverbot.

Freitag, 23.10., 10 Uhr ÖBB Personenverkehrs AG, 1100 Wien, Wienerbergstraße 11

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berlakowich verkauft die österreicherInnen auf steuerkosten für blöd: österreich ist so weit wie nie von seinen klimaschutz-zielen entfernt und der umweltminister inseriert auf steuerkosten, dass die verdoppelung der sonnenenergie-förderungen „ein weiterer erfolg in richtung energie-autarkie österreichs“ wäre. dass die „verdoppelung der sonnenenergieförderung“ auf kosten der anderen erneuerbaren energieträger erfolgt, vergisst berlakowich zu inserieren!

dabei zeigen die heutigen tageszeitungen, dass die österreichische bundesregierung ihre alten beschwörungsformeln

  • österreich ist umweltmusterland
  • österreichs nahverkehrsoffensive

jetzt endgültig in den sperrmüll werfen muss!

wie heute in „österreich“ nachzulesen ist, begnügt österreich sich mit dem 50. platz beim klima-index. und der kurier berichtet über das „streichkonzept für nebenbahnen.“ die öbb ist seit jahren mit nichts anderem beschäftigt, als mit internen querelen und skandalen. die öffentlichen gelder bleiben seit jahren in etwa gleich. rechnungshofberichte werden regelmäßig ignoriert – und eingespart wird immer auf kosten der pendlerInnen.

und gerade heute soll das ökostromgesetz im parlament beschlossen werden. die fpö hat sich durch billige tricks ihre zustimmung zu dieser 2/3-materie abkaufen lassen:

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  • Fragestunde mit Innenministerin Fekter- bei Ministerin Fekter bin ich mir nicht sicher, welcher Partei sie angehört….
  • Änderung Passgesetz – jedem Kind seinen Pass ist gut – nur kosten sollte er weniger
  • Budgetbegleitgesetz – ausführliche Debatte über ein Riesenpaket an Gesetzen und Novellen, die teilweise mit dem Budget zusammenhängen. Grüne lehnen ab.
  • Bezügebegrenzungsgesetz – Grüne stimmen zu
  • Entschädigungsfondsgesetz – Grüne stimmen zu (mehr …)

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demo war mal – virtuell protestieren ist ja viel einfacher… (am besten untermauert mit der richtigen musik :-). die interessantesten links zum protestieren von dieser woche (ergänzung in den kommentaren jederzeit erwünscht) auf einer seite – damit die weltrettung auch effizient abläuft:

IKEA lässt Bettwäsche in der Menderes Tekstil Fabrik produzieren. Die Sicherheitsvorkehrungen im türkischen Zulieferbetrieb sind mangelhaft und Gewerkschaftsmitglieder werden diskriminiert und entlassen. Clean Clothes protestiert dagegen mit einer E-Mail-Aktion…

ÖBB Tariferhöhungen – leere Regierungsversprechungen, verzockte Millionen – und die PendlerInnen sollen zahlen? Protestaktion der Grünen…

Fossilausstieg jetzt!
Während die Welt sich Gedanken macht, wie wir aus der Energiefalle rauskommen könnten  – baut Österreich Gasleitungen (Nabucco), Gaskraftwerke (Dürnrohr, Graz, Klagenfurt, Mellach), plant sogar die wiederinbetriebnahme des Kohlekraftwerks Voitsberg – und das ohne Fernwärmeauskopplung!

Nein zu Gen-Reis! Protest gegen Bayer!
(Greenpeace) Der deutsche Pharma-Konzern BAYER versucht gerade einen gentechnisch veränderten Reis auf den europäischen Markt zu bringen und verspricht sich damit hohe Umsätze. Dass dieser Reis ein potenzielles Risiko für die Gesundheit der Menschen und für die Umwelt ist, wird von der Konzernleitung offenbar ignoriert.

Fluglärm – Stellungnahmen zum absolut ungenügenden Umgebungslärm-Aktionsplan können noch bis 25. Mai elektronisch abgegeben werden.
Geht nur direkt per Mail an aktionsplanung-flug@bmvit.gv.at – ein Textvorschlag (ausgearbeitet von Brigitte Krenn von den Schwechater Grünen) findet sich hier – einfach ins Mail kopieren!

tierversuchsdemo

„Verbannen Sie Tierversuche in die Vergangenheit“

unter makeanimaltestinghistory.org können Sie virtuell demonstrieren und online die Forderung nach Ersatz von Tierversuchen durch modernere und schmerzfreiere Methoden zu ersetzen deponieren!

Forderung nach strukturellen Maßnahmen gegen rassistische Diskriminierung durch Polizei und Justiz in Österreich an Justiz- und Innenministerin

Und unter „urgent action“ finden sich zahlreiche Möglichkeiten, sich für die Einhaltung von Menschenrechten auch in anderen Ländern einzusetzen!

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