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Posts Tagged ‘Lärmschutz’

wie so einige andere eu-richtlinien, die den umweltbereich betreffen, wird auch die lärmschutzrichtlinie in österreich nicht einmal halbherzig umgesetzt.
seit einiger zeit sind unter www.lärminfo.at lärmkarten und aktionspläne des bundes und der länder abrufbar. schon die aufbereitung der seiten lässt vermuten, dass es sich hier um eine behübschungsaktion handelt – und wer sich den aktionsplan des landes niederösterreich ansieht, merkt auch sofort, dass das problem der lärmbelastung von der landesregierung weiter ignoriert wird.

  • hohe grenzwerte und vor allem bleibt unberücksichtigt, dass lärm aus verschiedenen quellen zusammenzufassen wäre!
  • neue maßnahmen sind nicht mal angedacht – die beschwörung von radland und co werden die lärmemissionen aber nicht senken!
  • der fluglärm wurde gleich ganz vergessen – so als wäre niederösterreich nicht davon betroffen

umso wichtiger ist es, dass möglichst viele bürgerInnen von ihrem recht, stellung zu nehmen, gebrauch machen! eine musterstellungnahme für den aktionsplan des landes niederösterreich (produziert von brigitte krenn und meinereiner) findet ihr hier. der bundesaktionsplan folgt… frist für die abgabe der stellungnahme: 22. 3. 09

und auch ein blick auf die lärmkarte zahlt sich aus! auch wenn (oder gerade weil) das handling der karte entsprechend kompliziert gestaltet ist (am besten adresse eingeben). denn trotz ausnutzung aller möglichkeiten, die lärmbelastung in niederösterreich zu verharmlosen – in niederösterreich sind nächtens 60.000 und untertags 40.000 menschen von grenzwertüberschreitendem lärm betroffen!

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Der Rechnungshof empfiehlt in seinem aktuellen Bericht (Maßnahmen zum Schutz der Umwelt und der Gesundheit im Straßenbau in Österreich) dem Verkehrsministerium, Richtlinien für ein Bewertungssystem zu erstellen, das klarstellt, bis zu welchem Kosten-Nutzen Verhältnis ein Straßenbauvorhaben volks- und betriebswirtschaftlich sinnvoll ist.

Minister Faymann schließt daraus, dass er künftig überprüfen soll, ob die Lärmschutzmaßnahmen im Straßenbau betriebswirtschaftlich sinnvoll sind. In seiner Anfragebeantwortung bei der Bundesratssitzung kündigt er an (man könnte es auch als Drohung bezeichnen) „diese Programme, die fixiert und vertraglich vereinbar wurden, halten wir ein, und bei Neuplanungen versuchen wir, mit geringeren Investitionen in Lärmschutzwände auszukommen.“

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