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Posts Tagged ‘atomkraft’

spende fuer atomlobbyWas österreichs ÖVP-EU-Politiker unter Anti-Atompolitik verstehen: Die EU soll (unter dem Deckmantel der „Sicherheit“ die Kosten für die Abwrackung alter und schrottreifer AKWs übernehmen! Wir alle sollen jetzt dafür bezahlen, dass die Atomlobby es verabsäumt hat, für eine sichere Dekommissionierung ausgeschiedener AKWs vorzusorgen- z.B. für den seit 1977 auf seinen Abbau wartenden Gau-Reaktor Bohunice 1.

Der österr. Abgeordnete im Europäischen Parlament, Paul Rübig (ÖVP), rühmt sich in seiner gestrigen OTS , für einen Antrag gestimmt zu haben, der“eine angemessene Förderung zur Sicherstellung des höchsten Sicherheitsniveaus bei Nuklearanlagen, einschließlich deren Abbaus„, fordert! Rübig will sich dafür einsetzen, dassauch mit finanzieller Unterstützung der EU die Erreichung der höchstmöglichen Sicherheitsstandards für nukleare Anlagen gefördert wird“

Eine bodenlose Frechheit, was Rübig da als Atom-Sicherheitspolitik verkaufen will! AKW-Betreibern das Geld in den Allerwertesten zu schieben – damit die an sich selbstverständlichen Sicherheitsstandards eingehalten werden – und damit die Atomstrompreise künstlich niedrig und konkurrenzfähig zu halten!

In den USA ticken die Uhren anders: Dort schreibt die Atomregulierungsbehörde inzwischen sogar vor, dass für neue AKWs verpflichtend die Auswirkungen eines Flugzeugabsturzes (richtige Flieger – nicht kleine Sportflugzeuge) zu untersuchen sind. Die, von der ÖVP als Riesenerfolg gefeierte, europäische Sicherheitsrichtlinie  sieht diesbezüglich überhaupt keine verbindliche Normen vor – wie sich erst wieder beim UVP-Verfahren für Mochovce gezeigt hat. Gnädigerweise werden die Betreiber jetzt die Auswirkungen eines Absturzes eines „kleinen Flugzeuges“aufs AKW überprüfen (aber nicht veröffentlichen)… Wenn ein großes Flugzeug abstürzt und die Auswirkungen auch bei uns spürbar sind – gibts keinerlei Haftung des Betreibers…

Im fairen Wettbewerb könnte die Atomkraft nicht überleben und Erneuerbare Energien wären umso konkurrenzfähiger! Versicherungen und Entsorgungskosten müssen vom Hersteller bezahlt werden – alles andere ist Wettbewerbsverzerrung sondergleichen!

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Kerschbaum: Betroffene Bundesländer Wien und NÖ müssen auf Umweltverträglichkeitsprüfung bestehen!

Als eine der „Lleitungsnetz-a-sl-hueistungen“ der Bundesregierung beim jüngsten EU-Rat in Brüssel bezeichnet Bundeskanzler Faymann die Durchsetzung der Starkstromverbindung Wien/Györ. Für die Grünen ist dieses Projekt ein weiterer Schritt zu noch mehr Abhängigkeit von Atomstromimporten – aus der Slowakei.

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Es liest sich wie ein schlechter Scherz – Der Österreichische Ministerrat beschließt, dem tschechischen Präsidenten, Atomkraftlobbyisten, Klimawandelleugner, Reformvertragsblockierer Vaclav Klaus einen „Großstern des Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich“ zu verleihen. BP Fischer meint, es gebietet die Höflichkeit – und der Ministerrat beschließt (üblicherweise ja einstimmig – hatte da wirklich keiner Bedenken????). Sind Ordensverleihungen Höflichkeitsfloskeln, die man per E-mail bestellen kann – oder Auszeichnungen für Menschen, die sich wirklich um die Republik Österreich und ihrer Einwohner verdient gemacht haben?

Mein Vorschlag: BP Fischer möge dem tschechischen Amtskollegen eine Energiesparlampe schenken – damit dem endlich ein Licht aufgeht!

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unglaublich – aber umso öfter diese unhaltbare aussage getrommelt wird, umso mehr menschen dürften dran glauben – ohne es auch nur annähernd zu hinterfragen…

mein leserbrief zum heutigen kurier-kommentar von andreas schwarz: (mehr …)

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im dieswöchigen profil findet sich der chef der internationalen energieagentur, nobuo tanaka, mit der aussage „die europäer fokussieren zu stark auf gas. wir brauchen mehr alternative energien und mehr atomenergie“.

immerhin – zum thema „abhängigkeit“ fallen auch die schlagworte energieeffizienz und alternative energien (sind wohl erneuerbare gemeint). dass ein ausbau der atomenergie einen schritt aus der importabhängigkeit bedeutet, möge herr tanaka aber doch einmal irgendwie belegen. denn uran wird nicht in europa abgebaut – neben kanada und australien sind russland, niger, namibia, kasachstan, usbekistan & südafrika haupt-uran-lieferanten. (mehr …)

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es reicht nicht, wenn der österreichische umweltminister berlusconis akw-pläne bedauert –  anti-akw-politik lässt sich nicht über die apa betreiben! es ist dringend notwendig, dass der österreichische umweltminister den dialog mit den akw-nachbarstaaten sucht, um österreichische interessen zu vertreten und unsere rechte einzufordern!

österreich hat nicht einmal ein nuklearinformationsabkommen mit italien! und das, obwohl in norditalien auch atombomben lagern!
minister berlakovich muss  jetzt raschest über den notwendigen informationsaustausch verhandeln!

es ist schon bemerkenswert, dass auch ex-umweltminister pröll auch in den vergangenen jahren diesbezügliche gespräche mit seinen ressortkollegen immer wieder gescheut hat. dabei gibt es ausreichend gesprächsstoff!

  • mit martin bursik (tschechien) über temelin 1&2, die uvp-auflagen für temelin 3&4 und dukovany 5
  • mit jan chrbet (slowakei) über mochovce 3&4 und ein neubauprojekt in bohunice
  • mit karl viktor erjavec (slowenien) und maciej nowicki (polen) über die dort angedachten akw-neubauprojekte
  • mit paula lehtomäki (finnland) über 3 neue akw-projekte und das derzeit im bau befindliche akw okiluoto, bei dessen uvp-verfahren es nicht so ganz mit rechten dingen zugegangen ist
  • und mit stefania prestigiacomo – über italiens akw-pläne, aber auch über das engagement des italienischen stromriesen enel, der sich schon in der slowakei intensiv für atomkraftwerke engagiert hat.

die eu gesteht ihren mitgliedsstaaten zu, über ihre energiepolitik eigenständig zu entscheiden. aber österreich hat das recht (und die verpflichtung gegenüber der bevölkerung) die höchsten standards im bezug auf information und haftung im ernstfall einzufordern! von diesem recht muss unser umweltminister endlich gebrauch machen – statt bedauernd zum tagesgeschäft zurückzukehren!

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atomkraft ist billig

atomkraft ist billig

das nein zu zwentendorf war auch wirtschaftlich gesehen eine gute entscheidung – denn das märchen von der billigen atomkraft ist ein märchen.
ein spannender artikel zur ökonomischen seite der kernkraft findet sich auf der homepage vom earth policy institute. deshalb hier nur zusammengefasst:

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