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Posts Tagged ‘asyl’

heute wurde im eu-ausschuss des bundesrates die eu-asylstrategie „diskutiert“. die anführungszeichen deshalb, weil viele gestellte fragen offen geblieben sind, vor allem die frage, wovor sich die regierung bei diesem papier fürchtet…. (mehr …)

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Werauchimmer (sicher nicht die FPÖ) ist sich nicht zu blöd, mit anonymen Rundmails gefakte Rechenbeispiele zu verbreiten. Dabei wird zusammengezählt, was nicht zusammengehört! Es gibt 3 verschiedene Möglichkeiten der Unterbringung einer Asylwerberfamilie in Österreich und jeweils verschiedene zusätzliche Unterstützungen in bar oder unbar. Wer – wie die Absender dieses Mails – alle drei Varianten zusammenzählt, hat nicht nur ein mathematisches Problem, sondern auch ein Problem mit der Wahrheit! (mehr …)

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dass das „Flüchtlingslager“ Traiskirchen vor allem mit Frauen und Kindern besetzt ist, liegt daran, dass die Männer großteils gleich in Schubhaft genommen werden. Diese beiläufige Aussage in einem Kurier-Artikel entspricht leider der Wahrheit – wird aber im Kurier überhaupt nicht hinterfragt.

Das Flüchtlingslager in Traiskirchen ist ja nun auch nicht gerade ein 5Stern-Hotel und ähnelt in vielen Bereichen dem, was man sich unter „Gefängnis“ vorstellt – aber da gibts doch noch einen Unterschied zur Haft: wer ins Gefängnis muss, hat vorher üblicherweise etwas verbrochen.

Dass bei männlichen Flüchtlingen automatisch davon ausgegangen wird, dass sie etwas verbrochen haben, oder etwas verbrechen werden – bzw. wie bei der Schubhaft, davon auszugehen, dass sie sich“illegal“ unters Volk mischen werden – ist eine Unterstellung. Dass Flüchtlingsfamilien (egal, aus welchem Grund sie geflüchtet sind) in Österreich beim „Empfang“ gleich mal getrennt werden, um den Vater in Schubhaft zu nehmen – dafür gibts keine Rechtfertigung.

Die große Angst davor, dass Menschen, die bei uns um Asyl ansuchen, in Wirklichkeit „nur“ Wirtschaftsflüchtlinge sind, rechtfertigt nicht, dass alle Flüchtlinge bei uns als Verbrecher angesehen werden. Das Asylverfahren ist ja dazu da, herauszufinden, welche Gründe jemand hat, zu uns zu kommen.

Hätten „Wirtschaftsflüchtlinge“auch nur irgendeine Chance, auf anderem Weg als über Asyl zu uns zu kommen, würde das die Situation vielleicht entschärfen.

Aber über all das wird nicht laut nachgedacht – für den Kurier ist es offenbar nicht weiter hinterfragenswert, dass in Traiskirchen nur Frauen und Kinder vorzufinden sind…

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