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Archive for the ‘und was es sonst noch gibt’ Category

Wer zahlt die Telekom-Bestechungsgelder?
Der Kurier bzw. Andreas Schwarz meint in seinem heutigen Kommentar: viele Dumme. Und die, die sich bereichern, sind „die Gscheiten“.
Für mich ist „mit ein Problem“, dass viele so denken: Wer gscheit ist, nimmt, was er/sie kriegen kann. Solange das legal bleibt oder er/sie sich nicht erwischen lässt, ist er/sie gscheit. Dumm sind die, die das nicht machen.
Geld ist leider weiterhin das einzige, woran „gscheit“ und „dumm“ bemessen werden.
Ich würde mir wünschen, dass in unserer Gesellschaft mehr Werte zählen als Geld. Aber dazu müsste man sich ja die Menschen anschauen – und nicht nur ihre Konten.

p.s.: im übrigen müsste mensch nach dieser Logik korrekterweise nachrechnen, ob sich die Bestechungen für die Telekom gelohnt haben: Kosten/Nutzen-Rechnung von Gesetzeskäufen. Möglicherweise zahlen ja die KundInnen der Konkurrenz dafür, dass ihre Anbieter nichts springen haben lassen :-(

 

 

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die bunte mischung

eine Einladung zur „Europakonferenz des Bundesrates und des NÖ Landtages“ habe ich natürlich gerne angenommen – weil es mir doch ein wichtiges Anliegen ist, dass gerade der Bundesrat seine Möglichkeiten, sich auch in die Europapolitik einzubringen, nützt. Die Tagesordnung hat mir allerdings meine Hoffnung schon reduziert – und die Tagung selbst hat mir wieder mal vor Augen geführt, was Gottvater Pröll unter einem Dialog versteht: Sonntagsreden der Regierung vor einem Parlament, das aus Statisten besteht.

Das Drumherum dieser Tagung war aussagekräftiger als die Reden (ausgenommen die des ungar. Außenministers):
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P&F 0664-….

habe ich gerade beim durchblättern der partnerschaftsanzeigen im nö-anzeiger gelesen – und es klingt irgendwie nach unserem landeshauptmann. haben wir schon ein landeseigenes partnerschaftsinstitut?

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Fekter Vorstöße als „Integrationsministerin“ sind erwartungsgemäß zum Krenreiben. Statt Hilfestellung gibts neue Hürden – 600 Deutschstunden verpflichtend… das ist mehr als ein Vierteljahr fulltime-Job Deutsch lernen – und das ohne Differenzierung ob der/diejenige 18 oder 81 Jahre alt ist. Klingt irgendwie nach den erfolgreichen AMS-Angeboten für WebmasterInnen und „erfolgreiche Bewerbung“. Wobei in dem Fall noch nicht mal klar ist, wer die 600 Stunden bezahlt.

Klar – MigrantInnen sollten Deutsch lernen & können, um sich hier verständigen zu können. Ob sie dafür 600 Stunden Unterricht brauchen, stell ich aber schwer in Zweifel. Manche mehr – manche weniger – Zwangsverpflichtungen nach Stunden ist absoluter Humbug. Und nur so zum Nachdenken: es gibt auch ÖsterreicherInnen mit Deutsch-Nachhilfebedarf. Auch sie habens schwer am Arbeitsmarkt. Auch ihre Kurse werden gefördert – müssen aber trotzdem auch noch bezahlt werden.

Integration muss von beiden Seiten gewollt und unterstützt werden – ständig neue Hürden für MigrantInnen werden die Situation in Österreich nicht verbessern. Von einer Integrationsministerin würde ich mir erwarten, dass sie auf die ihr Anvertrauten (MigrantInnen) zugeht und Vertrauen aufbaut. Eine Aufgabe, der Frau Fekter einfach nicht gewachsen ist.

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ursula widmer - frauen sind keine engel

ursula widmer - frauen sind keine engel

Eine Veranstaltung in Korneuburg, auf die ich mich sehr freue. Mit Unterstützung der Arge Jüdisches Leben Korneuburg veranstaltet das Gwölb einen anspruchsvollen Abend, der sicher einiges Material zum weiter-drüber-nachdenken hergibt:

„Frauen sind keine Engel“ ist ein Collage-Programm zum Thema „Frau sein im Dritten Reich“, vorgestellt anhand von Schlagern und Texten aus den 1930er und 1940er Jahren.

Zu hören sind unter anderem Zeitungsausschnitte, Liebesbriefe an Adolf Hitler, Agitatorisches von Goebbels und andern Parteigängern, persönliche Berichte von Zeitzeugen, Texte von Frauen aus dem Widerstand, hier allen voran Käthe Leichter und Rosa Jochmann. Neben knappen Dokumentationstexten zeigen diese erwähnten Materialien soziale Situationen und Zeitgeschehen auf eine sehr vehemente Weise und charakterisieren die Rolle der Frau im Dritten Reich aus vielerlei Blickwinkeln.

Im Zusammenhang mit den eingängigen und heute noch populären Liedmelodien und Schlagertexten wird deutlich, in welchen Widersprüchen sich die Gesellschaft des „1000-jährigen Reiches“ befand, wie sehr Kunst, im entsprechenden Kontext und mit ebenfalls entsprechender Banalität benutzt, zum zynischen Instrumentarium einer inhumanan Macht verkommen kann.

Die Sängerin Ursula Widmer, Initiatorin des Programms, interpretiert in Begleitung von Kristin Okerlund am Klavier die Schlager und Chansons der Zeit, Sibylle Norden liest die von der Dramaturgin Susanne Wolf zusammengestellten Texte.

Ein gesellschaftkritisches, aktuelles und unterhaltsames Programm von Frauen über Frauen. Beginn: 20:30 Uhr (Einlass: 19:00 Uhr), Eintritt: € 16,00. Kartenreservierung über gwoelb@gwoelb.com oder telefonisch unter 02262/71047

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ich lese ja jetzt dauernd, dass ich 2 monate ferien habe. komisch, in meinem terminkalender schauts anders aus – nach einer woche kärnten wars das heuer mit sommerurlaub.

und mein kontoauszug sagt mir auch, dass österreich schon ziemlich am boden wär, würde ich 8 x so viel verdienen, wie der durchschnittsösterreicher – selbst für die durchschnittsösterreicherin wären 520 euro brutto etwas ungewöhnlich.

wollt ich nur  mal so nebenbei erwähnen… und dass ich zrück bin vom urlaub und hiermit meinen blog wieder aktiviere ;-)

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während parteichef strache seine liebe zur katholischen kirche entdeckt hat, steigt sein vizeparteiobmann jetzt aus diesem verein aus. und das mit einer abschiedsrede, die sich gewaschen hat. unerwiderte liebe führt ja oftmals zu kurzschlusshandlungen…

ob  hofer probleme mit der amtskirche und ihrer vergangenheit in zeiten der inquistition und des nationalsozialismus hat (warum ist er dann erst „vor wenigen monaten“ ausgetreten) – oder mit den reformkräften in der kirche? ob er jetzt (siehe letzter absatz) wirklich zum islam übertritt? naja… er wird es uns über ots wissen lassen…

übrigens hab ich auch den stein des anstoßes gefunden … ein aufruf, sich als religionsgemeinschaft nicht von einer politischen partei vereinnahmen zu lassen und sich gegen eine gewöhnung an eine sprache und politik des hasses gegen „die anderen“ einzusetzen…. die „als asylwerber getarnten drogendealer“ in hofers ots könnten wohl unter diese formulierung fallen…

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