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Archive for the ‘Essen & Trinken’ Category

 

Auszug aus UBA-Altlastenkataster

Auszug aus UBA-Altlastenkataster

Der Wirbel um die Korneuburger Grundwasserkontamination hat auch andere hellhörig gemacht: in Maria Enzersdorf sind chlorierte Kohlenwasserstoffe aus einer Putzerei ins Grundwasser gelangt. Die Putzerei gibt’s nicht mehr, das Grundwasser ist massiv verschmutzt, und die Betroffenen müssen sich mittels google informieren.

Durch reinen Zufall sind Anrainer auf die Information des Umweltbundesamtes zur Niederösterreichischen Altlast Nr. 71, einer massiven Grundwasserkontamination mit chlorierten Kohlenwasserstoffen, gestoßen. Die behördlichen Untersuchungen laufen seit 1995!, seit 2012 steht die Altlast im Kataster. Doch die AnrainerInnen wurden nicht informiert.

Schäumendes Wasser im Planschbecken und verkrüppelte und eingegangene Pflanzen (von der Karotte bis zu Nadelbäumen) finden plötzlich eine Erklärung – aber eben nur, weil ein betroffener Anrainer zufällig den Altlastenkataster des Umweltbundesamtes durchstöbert hat.

Die Ignoranz der Niederösterreichischen Behörden stinkt zum Himmel!  Nach der GAT in Ebenfurth und dem Kwizda-Skandal in Leobendorf könnten sie zumindest eine Lehre gezogen haben: Die Bevölkerung muss informiert werden, um die notwendigen Konsequenzen ziehen zu können!

Das Schweigen der Behörden aus Angst vor Panik ist unverantwortlich! In Korneuburg haben wir jetzt die Konsequenz gezogen und die Behörde angezeigt. Nur wenn sich die Gerichte mit diesen Vorgängen auseinandersetzen, ist eine Änderung der Strategie im Lande möglich!

Eine Anfrage der „Aufdecker“ an die BH (29Jan13-UIG-Anfrage Ma Enzersdorf) blieb bisher unbeantwortet – sie wurde an die zuständigen Stellen im Land weitergeleitet. Die Information der Bevölkerung überlässt die Behörde offensichtlich wieder den anderen: NGOs, BürgerInneninitiativen und Grünen.

Das muss sich ändern! Die Behörden werden von uns allen bezahlt – und sie sind zuständig für den Schutz unseres Grund- und Trinkwassers – nicht für den Schutz von Firmen, die das Grundwasser als günstige Entsorgungshalde missbrauchen!

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Die  EU-Kommission hat die Kontrolle von Lebensmittelimporten aus Japan verstärkt. Doch die „Notfallverordnung“ ist ein Schummelpaket:  Sie erlaubt fast durchwegs höhere Belastungen als die japanischen Behörden.  So ist z.B. die erlaubte Cäsium-Belastung in der EU mit 1250 bq/kg mehr als doppelt so hoch wie die Grenzwerte in Japan (500 bq/kg), für Milch sogar 5 mal so hoch (EU 1000 bq/l, Japan 200 bq/l). Was in Japan ‚nicht mehr zum Verzehr geeignet‘ ist, könnte damit unter Umständen noch in die EU exportiert werden!

Der zuständige Gesundheitsminister Stöger betont heute in seiner Erklärung zur EU-Verordnung, dass Österreich aufgrund dieser zu hohen Grenzwerte dagegen gestimmt hat. Das ist löblich, auch wenn er 5 Tage dafür gebraucht hat. Stöger ist aber auch aufgefordert, das Abstimmungsergebnis im Detail zu veröffentlichen und Überzeugungsarbeit bei Pro-Stimmern zu leisten! Der Minister muss das konkrete Abstimmungsverhalten offenlegen, damit  alle an einem Strang ziehen und die Ignoranten Pro-Stimmer überzeugen können.

Die aktuelle „Notfallverordnung“ gilt noch bis Juni dieses Jahres und wird monatlich überprüft.  Wer die Grenzwerte für diese Verordnung festgelegt hat, kann sie auch  zumindest auf das japanische Niveau herabzusetzen.

Dass das Bundesministerium gleich darauf wieder Entwarnung gibt (wir importieren eh nur wenig aus Japan) und  Stöger auch keinen Österreichischen Alleingang mit den höheren Grenzwerten durchziehen will (auch wenn das nach dem Lissabon-Vertrag möglich wäre) stößt ebenfalls sauer auf. Doch das ist leider bezeichnend für den laschen Einsatz des Ministers in dieser Frage.

Wo liegen nun die „sicheren Standards“ und an wem orientieren sie sich? Die aktuelle Grenzwertdebatte zeigt jedenfalls, dass Sicherheit im Bezug auf radioaktive Strahlung ein sehr dehnbarer Begriff ist. Wenn es nach den Grünen geht, muss bestmöglichen Schutz, insbesondere für Kinder, gewährleistet werden. Deshalb haben die Europäischen Grünen auch schon im Februar eine Neufestsetzung niedrigerer Grenzwerte gefordert – und sind damit abgeblitzt.

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In einer umfassenden Beantwortung meiner umfassenden Anfrage meinte Gesundheitsminister Stöger zur Frage nach Untersuchungen von österreichischen Mineralwässern auf Hormonrückstände: „. In den derzeit verwendeten Verpackungen für natürliches Mineralwasser sind hormonartige Substanzen gleichfalls nicht zu erwarten; es liegen dazu keine Untersuchungen vor.“

Eine, von mir angeführte, deutsche Studie „entkräftete“ er mit den Worten „Wie das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in seiner Stellungnahme vom 25. März 2009 mitteilt, lassen sich aus den in der Frankfurter Studie angegebenen Daten – im Gegensatz zur Aussage der Autoren – keine signifikanten Unterschiede zwischen PET- und glasverpackten Wässern erkennen: Eine Herkunft der Substanzen aus PET-Flaschen sei aufgrund dieser Daten nicht anzunehmen. Zudem fehlt eine wissenschaftliche Bestätigung der erzielten Testergebnisse.“

Und heute steht auf ORF-Online, dass „Konsument“ in österreichischen PET-Flaschen-Mineralwässern selbiges Problem festgestellt hat.

Was ebenfalls aus BM Stögers Anfragebeantwort hervorgeht: (mehr …)

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demo war mal – virtuell protestieren ist ja viel einfacher… (am besten untermauert mit der richtigen musik :-). die interessantesten links zum protestieren von dieser woche (ergänzung in den kommentaren jederzeit erwünscht) auf einer seite – damit die weltrettung auch effizient abläuft:

IKEA lässt Bettwäsche in der Menderes Tekstil Fabrik produzieren. Die Sicherheitsvorkehrungen im türkischen Zulieferbetrieb sind mangelhaft und Gewerkschaftsmitglieder werden diskriminiert und entlassen. Clean Clothes protestiert dagegen mit einer E-Mail-Aktion…

ÖBB Tariferhöhungen – leere Regierungsversprechungen, verzockte Millionen – und die PendlerInnen sollen zahlen? Protestaktion der Grünen…

Fossilausstieg jetzt!
Während die Welt sich Gedanken macht, wie wir aus der Energiefalle rauskommen könnten  – baut Österreich Gasleitungen (Nabucco), Gaskraftwerke (Dürnrohr, Graz, Klagenfurt, Mellach), plant sogar die wiederinbetriebnahme des Kohlekraftwerks Voitsberg – und das ohne Fernwärmeauskopplung!

Nein zu Gen-Reis! Protest gegen Bayer!
(Greenpeace) Der deutsche Pharma-Konzern BAYER versucht gerade einen gentechnisch veränderten Reis auf den europäischen Markt zu bringen und verspricht sich damit hohe Umsätze. Dass dieser Reis ein potenzielles Risiko für die Gesundheit der Menschen und für die Umwelt ist, wird von der Konzernleitung offenbar ignoriert.

Fluglärm – Stellungnahmen zum absolut ungenügenden Umgebungslärm-Aktionsplan können noch bis 25. Mai elektronisch abgegeben werden.
Geht nur direkt per Mail an aktionsplanung-flug@bmvit.gv.at – ein Textvorschlag (ausgearbeitet von Brigitte Krenn von den Schwechater Grünen) findet sich hier – einfach ins Mail kopieren!

tierversuchsdemo

„Verbannen Sie Tierversuche in die Vergangenheit“

unter makeanimaltestinghistory.org können Sie virtuell demonstrieren und online die Forderung nach Ersatz von Tierversuchen durch modernere und schmerzfreiere Methoden zu ersetzen deponieren!

Forderung nach strukturellen Maßnahmen gegen rassistische Diskriminierung durch Polizei und Justiz in Österreich an Justiz- und Innenministerin

Und unter „urgent action“ finden sich zahlreiche Möglichkeiten, sich für die Einhaltung von Menschenrechten auch in anderen Ländern einzusetzen!

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Die Tagesordnung der heutigen Bundesratssitzung:

  • Fragestunde an den Bundeskanzler
  • Bericht des BK und der BM für Frauen an das Parlament zum EU-Arbeitsprogramm
  • Bericht über die gemeinwirtschaftlichen Leistungen des Bundes an ÖBB und Privatbahnen
  • Kulturbericht
  • Sicherheitsbericht
  • Grüner Bericht (Landwirtschaft)
  • Tourismusbericht
  • Bericht des BMWFJ zum EU-Arbeitsprogramm (mehr …)

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Die erste Uran-Trinkwasseraufbereitungsanlage in Retz ging in den vergangenen Tagen durch die Schlagzeilen. Bei der Uran-Belastung des Trinkwassers gehts garnicht um die radioaktive Strahlung – sondern darum, dass Uran als Schwermetall die Nieren belastet.

So hochlöblich es ist, dass hier auf „freiwilliger Basis“ teures Geld in eine Aufbereitungsanlage gesteckt wird – so sehr wirft die festgestellte Uran-Belastung im Retzer Wasser Fragen zur Trinkwasserqualität in diesem Land auf.

Warum gibt es keinen Uran-Grenzwert fürs Trinkwasser? Wie ist das bei Mineralwasser? Wo finde ich Infos über die Qualität des Wassers in meiner Leitung?

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die eu-komission will die aufhebung der österreichischen anbauverbote für gentechnisch veränderte maissorten (MON810 von monsanto, T25 von bayer) durchsetzen!

das können wir uns nicht gefallen lassen! deshalb rufen diverse organisationen (u.a. grüne & grüne bäuerInnen) zu einer demonstration auf. jede/r ist aufgerufen, seine/ihre meinung kundzutun… es ist wichtig!!!! denn ein friedliches miteinander von gentechnisch veränderten pflanzen und bio- oder konventionellem landbau ist nicht möglich – pollen kennen keine (acker)grenzen!

mehr dazu unter:

greenpeaceglobal 2000
bioniere
die grünen

die grünen bäuerinnen und bauern
p.s.: greenpeace macht auch eine email-aktion dazu… bitte auch unterschreiben!

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