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Archive for the ‘… manchmal sinds die kleinen Dinge’ Category

Fahrten nach St.Pölten sind schon aufschlussreich. „Weil Menschen Vorrang haben“ teilt uns Landeshauptmann Pröll eigenhändig mit, dass die Traismaurer Brücke gebaut und das LKW-Fahrverbot durchgesetzt ist“. Da für die Verordnung eines LKW-Fahrverbotes die Bezirkshauptmannschaft (und damit indirekt das Land) zuständig ist, wird das wohl ein schwerer Kampf gewesen sein, diese Durchsetzung. (mehr …)

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die bunte mischung

eine Einladung zur „Europakonferenz des Bundesrates und des NÖ Landtages“ habe ich natürlich gerne angenommen – weil es mir doch ein wichtiges Anliegen ist, dass gerade der Bundesrat seine Möglichkeiten, sich auch in die Europapolitik einzubringen, nützt. Die Tagesordnung hat mir allerdings meine Hoffnung schon reduziert – und die Tagung selbst hat mir wieder mal vor Augen geführt, was Gottvater Pröll unter einem Dialog versteht: Sonntagsreden der Regierung vor einem Parlament, das aus Statisten besteht.

Das Drumherum dieser Tagung war aussagekräftiger als die Reden (ausgenommen die des ungar. Außenministers):
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2 Büroaffairen erschütterten diese Woche die österreichische Innenpolitik: (mehr …)

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am 2. Oktober rockt (punkt, chilled, und woswasinowos) die Korneuburger Werft! Junge Bands aus der Region zeigen Ihr Können.

Anmeldeschluss für Bands ist der 4. September – also wenn ihr noch dabei sein wollt: schnell ein E-Mail an jungekorneuburgergruene@gmail.com!

Nächste Woche gehts zum Voting!

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Ich liebe Festivals – 3 Tage in St. Pölten können wie Abenteuerurlaub sein…

Ich mag die Stimmung – ich mag die Leut (auch wenn kaum wer nüchtern ist) – und die Musik sowieso. Zum Spaß haben gehört sicher nicht zu viel Ordnung – und wahrscheinlich würd der Müll auch rumliegen, wenns mehr Mistkübel gäbe. Ein paar Kundenwünsche hätt ich aber trotzdem – als Besucherin und als Mutter von 2 Jungs, die an sich froh ist, dass ihre Söhne auch gern auf Festivals fahren:

  • wenn man/frau auch Mineralwasser in größeren Bechern am Gelände bekäme, müsste man nicht den ganzen Tag über Bier trinken. Die 0,2 l Mineralwässer sind ein Scherz – an heißen Tagen bei einem Rockkonzert. Wer geht schon freiwillig 3 x zum Trangl-holen, wenn er das beim Bier auf 1 x haben kann. Schmeißt du dich vorne in den Wave-breaker bekommst du auch Bier geliefert (Mineralwasser holen musst rausgehen und kommst dann nimmer rein).
  • 2-3 Gummiautomaten am Gelände würden vielleicht so manches verhindern, was möglicherweise in der richtigen Stimmung sonst unangenehme Folgen haben könnte.
  • etwas mehr „Personal“ am Gelände (müssen keine Polizisten sein, auch nicht unbedingt Securities – einfach ein paar mehr, die nüchtern bleiben) könnte dazu beitragen, dass Vergewaltigungen verhindert werden und Alkoholleichen vielleicht schneller gefunden werden. Die Kids sind an sich eh super drauf und richten sich vieles selbst – aber voriges Jahr ist ja doch einiges passiert, was ein paar mehr nüchterne Menschen verhindern hätten können…

Abenteuerurlaub solls auf jeden Fall bleiben. Es soll uns keiner die Freude nehmen, die wir haben, wenn wir nach einer halben Stunde anstellen dann endlich aufs Klo kommen. Und selbst die Latscherei über 2 km „Umleitung“ (vor allem beim Nova-Rock) zum Campingplatz (damit die VIP-Kartenkäufer für ihr Geld auch den Vorteil des „schneller reinkommens“ haben) ist zwar net lässig – aber ok, soll sein. Die Anpassung der Gastro an regionale Bedürfnisse wär natürlich ein Hit – zumindest 1-2 Standln, die den durchschnittsösterreichischem Geschmack entsprechen…klar kann man auch drei Tage lang zache & siasslate Hot Dogs verdrücken… wär halt ein Wunsch ans Christkind. Ahja… und statt der brummbrumm-Sonderfahrzeuge am Gelände wär die Elektro-Variante natürlich schnuckelig – einiges schnuckeliger jedenfalls.

Sonst… alles voll lässig und ich komm auch so wieder :-) – weil 3 Tage Festival ja doch fast so kopfreinigend sind wie 2 Wochen Urlaub auf der einsamen Insel.

liebe Grüße

Eli-K

p.s.: dem Herrn Nova-Rock vielleicht auch noch: ein paar Schilder am Parkplatz könnten dazu beitragen, dass man/frau am Ende des Festivals (bei Nacht und ev. auch Regen) sein Auto wiederfindet. 2 Strommasten als Orientierungshilfe für einen Parkplatz mit ein paar tausend Autos ist schon … heftig – und finanziell drin sein sollte das (würd vielleicht sogar bei der Parkplatzorganisation hilfreich sein und euch was an Ärger ersparen)

p.p.s.: warum auch immer ich davon ausgeh, dass die beiden Herren sind: irgendwas sagt mir, dass sie jedenfalls nicht Mütter von umdie16-jährigen sind…

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niederösterreich will elektromobilität fördern. na super – zeit wirds!

nur die ansätze sind schräg: wir bekommen elektrotankstellen im ganzen land – ernstzunehmende gerüchte kolportieren, dass es dabei um rwe-elektrotankstellen handeln soll. dass wir uns gerade für elektrotankstellen einen atom-konzern ins land holen (was ist mit der evn?) ist der eine scherz, der gar nicht lustig ist. der zweite scherz ist der preis – der liegt jedenfalls bei ein paar tausend euro pro stück. wie die abrechnung funktionieren soll, haben die gerüchte nicht mittransportiert (meist laufen die dinger über einzelverträge und abbuchung, d.h. elektroautofahrerInnen werden dazu angehalten zu rwe zu wechseln?)

zur info: in niederösterreich gibt es lt. http://www.elektrotankstellen.net/ bereits über 1.200 elektrotankstellen. es reicht eine steckdose, die von außen zugänglich ist. aufgrund der geringen kosten für eine tankladung (2-3 euro) ist der strom in vielen fällen gratis. und großteils tanken elektroautofahrer ihre fahrzeuge eh zuhause auf …

ja – da gibts das kleine problem, dass stromhandel nicht jede/r durchführen kann – die verrechnung des getankten stroms daher ein kleines problem darstellt. dieses problem ließe sich aber ganz sicher durch eine kleine gesetzesänderung auf bundesebene lösen. doch daran denkt keiner – jedenfalls nicht die nö-övp. so eine steckdose ist ja auch kein leuchtturm – und eine offizielle „eröffnung“ lässt sich medial schwerer verkaufen als eine „elektrotanksäule“. aber es ist hirnrissig, so viel geld zu investieren, das die elektromobilität in anderen bereichen viel dringender bräuchte!  im übrigen… wenn jedes nö wirtshaus auch eine öffentliche steckdose fürs elektroautotanken hätte, wärs am einfachsten zu handhaben – und die chauffeure würden wahrscheinlich auch noch die regionale wirtschaft durch die einnahme eines imbisses während der tankzeit erhöhen.
und ein foto vom landesrat bei der eröffnung der tankstelle für den gastsaal wäre sicher allemal noch drinnen…

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vielleicht hat’s Österreich ja nur verkürzt gebracht – aber wenn nicht, dann hat die Frau Innenministerin mit ihrer gestrigen Meldung wieder mal den Vogel abgeschossen. Führerscheinentzug, wenn Drogenkonsum nachgewiesen werden kann, auch wenn man nicht am Steuer sitzt (http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Fuehrerschein-Fekter-Drogenkonsum-0703618.ece). Na dann viel Spaß beim Heurigen! ;-)

Fast 22.000 Drogendelikte (14 % mehr als im Vorjahr) – und wenn nur die Hälfte davon mit Cannabis zu tun hat, würden wir bei einer Liberalisierung ein paar zig-Tausend Mannstunden mehr Polizei dort haben, wo wir sie wirklich brauchen. Und 20 % USt (und ein paar Abgaben) auf 11,3 Mio Euro wären ja auch nicht zuwieder…

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Die Österreich-Schlagzeilen von heute sind vor dem Frühstück nicht verdaubar.

Fiona versteigert ihre Möpse… sie spendet ihren Adventkranz für Licht ins Dunkel. Damit löst Familie Swarovsky/Grasser wohl endgültig die Familie Lugner als Kasperl der Nation ab.

Hypo-Chefs drohen 10 Jahre Haft… wenn eine eigene Sonderkommission jetzt die Geschäfte der Hypo näher unter die Lupe nehmen, ist das klar zu begrüßen. Immerhin kostet uns das Debakel ja auch einiges an Steuergeld. Wenn der Herr Finanzminister jetzt „rasch handeln“ will ist das ein Fortschritt. Warum die Bankenkontrolle in Österreich immer wieder ausgelassen hat, wird hoffentlich auch überprüft. Gewisse Ähnlichkeiten mit dem BAWAG-Skandal sind ja nicht zu übersehen – wo sind die Lehren, die der Finanzminister aus solchen Skandalen zieht?

AUA-Bosse als Gagen-Kaiser: Wie sich diese Meldung auf die Titelseite verirrt, ist mir ein Rätsel. Dass „Staatsbetriebe“ Gagen-Kaiser sind, ist ja nichts Neues. Neu wäre nur, wenn diese Meldung endlich Konsequenzen nach sich ziehen würde – zumindest bei neuen Verträge des Managements von staatsnahen Betrieben wie AUA, ÖBB, ASFINAG etc. Aber egal, wer an die Spitze eines solchen Betriebes kommt – er/sie wird erstmal als „Retter in der Not“ gefeiert und entlohnt. Und nachdem Postenbesetzungen in diesem Bereich selten ohne politische Einflussnahme ablaufen, sind diese Retter dann meist mit Machterhalt beschäftigt – da bleibt wenig Zeit für Sanierung oder Umstrukturierung – bestenfalls fürs Weiterwurschteln.

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War schon lustig – die Flaschenübergabe und die Reaktionen drauf (fast schon ein bissl panisch – die ÖBB-Zentrale in diesem herrlichen Glasturm…) auch wenn mit dem Flascheneinsatz die ÖBB wohl nicht saniert werden kann ;-).

grueneflaschen

vielleicht auch noch abgetippt – weil ein bissi schwer zu lesen:

ans BMVIT und BMF und an die NÖ Landesreg: „Wer zahlt schafft an – und von nix kommt nix“

an die Rail Cargo: „auch ÖBB-LKWs machen Dreck“ – und „Güterbahn auf Schiene statt ÖBB-LKW-Lawine“

an die Infrastruktur AG: „Sanieren statt zusperren“ und „keine Spekulationssteuer für PendlerInnen“

und an die Personenverkehrs AG: „Taktverkehr statt Fahrpläne zum Krenreiben“ und „Sitzplatzgarantie statt Salzamt für Dosenpassagiere“.

231020091566

Kundennähe schaut anders aus … zumindest ist sie bei der ÖBB öffentlich fast nicht erreichbar.

231020091561wobei… ein bissl zum Fürchten haben wir ja schon ausgschaut ;-)

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kein Alkohol ist auch keine Lösung… deshalb werde ich mich der Aktion von Ökonews anschließen und am 23. 10. um 10 Uhr meine drei Bierflaschen in der ÖBB Personenverkehrszentrale abgeben.

Wenn das ÖBB-Management in Zeiten wie diesen, wo Zugverspätungen, Fahrplankürzungen und Nebenbahnstillegungen fast schon auf der Tagesordnung der PendlerInnen stehen, mit der glorreichen Idee eines Alkoholverbots in Regionalzügen aufwartet, könnte man ja schon glauben, man sitzt im falschen Film!

Alkoholisierte Randalierer sind unangenehm – egal wo. Aber was soll ein Alkoholverbot im Zug bringen, wenn Randalieren und Zerstören ja ohnehin nicht erlaubt ist? Und wer würds überprüfen? Die nicht vorhandenen SchaffnerInnen im Nachtzug?

Ich bin keine potentiell Betroffene – bin noch nie im Vollrausch mit dem Zug heimgefahren. Trotzdem sind mir betrunkene ZugfahrerInnen noch weitaus lieber als betrunkene Autofahrer!

Drei Flaschen für die Schnappsideen des ÖBB-Managements:

– für das unsägliche Chaos, das tägliche Verspätungen garantiert und die Zugfahrt zum Abenteuertripp macht (fährt er heute bis Wien Mitte, oder muss ich in Floridsdorf umsteigen?)

– für die größte Peinlichkeit aller Zeiten, dass ein Bahnunternehmen aus Kostengründen lieber mit dem LKW transportieren lässt.

– und das I-Tüpferl mit dem Alkoholverbot.

Freitag, 23.10., 10 Uhr ÖBB Personenverkehrs AG, 1100 Wien, Wienerbergstraße 11

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