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Archive for the ‘1’ Category

Es liest sich wie ein schlechter Scherz – Der Österreichische Ministerrat beschließt, dem tschechischen Präsidenten, Atomkraftlobbyisten, Klimawandelleugner, Reformvertragsblockierer Vaclav Klaus einen „Großstern des Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich“ zu verleihen. BP Fischer meint, es gebietet die Höflichkeit – und der Ministerrat beschließt (üblicherweise ja einstimmig – hatte da wirklich keiner Bedenken????). Sind Ordensverleihungen Höflichkeitsfloskeln, die man per E-mail bestellen kann – oder Auszeichnungen für Menschen, die sich wirklich um die Republik Österreich und ihrer Einwohner verdient gemacht haben?

Mein Vorschlag: BP Fischer möge dem tschechischen Amtskollegen eine Energiesparlampe schenken – damit dem endlich ein Licht aufgeht!

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felgenreiniger können high machen… das haben wir in den letzten tagen aus den medien gelernt. ihr „verzehr“ ist zwar grauslich aber nicht verboten, war die gestrige meldung des tages. an sich ziemlich bescheuert, wer sich freiwillig solche mittelchen reinzieht und riskiert, deshalb bewusstlos umzufallen – aber wer wusste das schon, bevor die vorgänge in der wiener disco in die schlagzeilen gekommen sind?

vor nicht mal einem jahr kam die sache mit den spice-zigaretten an den tag. dass das zeug benebelt hat sich schnell herumgesprochen – dass es nebenbei auch ziemlich ungesund ist wurde nicht so schnell bekannt. inzwischen ist spice verboten – was machen sie jetzt mit dem felgenreiniger??? (mehr …)

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Warum? Weil hier ein neues Kraftwerk mit alten Teilen nach uralten Plänen entstehen soll – und das unsere Sicherheit gefährdet!

Musterstellungnahme hier zum runterladen! (Kann auch auf Familienfeiern zum unterschreibenlassen mitgenommen werden :-) )

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konstituierung-11am 5. märz wurde der verein ARGE JÜDISCHES LEBEN IM BEZIRK KORNEUBURG gegründet. nicht zuletzt aufgrund der aufregungen um die mittelalterliche synagoge in korneuburg hatte sich ein netzwerk an interessierten menschen gebildet – die sich jetzt in einem verein organisieren.

der gemeinnützige, überparteiliche und überkonfessionelle verein „arge jüdisches leben“, dessen tätigkeit nicht auf gewinn ausgerichtet ist, bezweckt die förderung einer toleranten, solidarischen und die menschenwürde achtenden gesellschaft.

der verein ist der überzeugung, dass die auseinandersetzung mit den verbrechen vor allem an jüdischen bürgerInnen zwischen 1938 und 1945, also der shoa, nicht nur historische bedeutung hat.

diese auseinandersetzung führt uns zu den werten, die damals getreten und verachtet wurden: freiheit, gerechtigkeit und solidarität. werte, die für jede zukünftige menschenwürdige gesellschaft unumgänglich sind.

wir menen, dass die hoch aktuellen, gefährlichen gesellschaftlichen strömungen vom (versteckten) rassismus und antisemitismus bis zu den verbreiteten meinungen wie „unser boot ist voll“ und die „grenzen zu“ unsere gesellschaft in schieflage bringen werden.

wir informieren mit (schul-)materialien und veranstaltungen.

wenn sie an unserer arbeit interessiert sind, bzw. unsere initiative für die instandsetzung der mittelalterlichen synagoge in korneuburg durch ihre unterschrift unterstützen wollen…. infos auf der website des vereins oder per mail an gerhard@meseck.at.

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Die Fragestunde mit der neuen Justizministerin Bandion Ortner stellte heute eines klar: die Ministerin muss sich erst einarbeiten. Die Antworten waren großteils zögerlich vom Blatt gelesen – einige werden „nachgeliefert“.

Aber immerhin konnte ich ihr die Aussage entlocken, dass Sie ein Partnerschaftsgesetz bis zum Beginn 2010 umgesetzt haben will – und ihre persönliche Meinung zum Thema ist, dass gleichgeschlechtliche Partnerschaften den Heteros 100%ig gleichgestellt werden sollen.

Stefan Schennach konnte die Ministerin zu einer Klarstellung zum Begriff Kriminaltourismus bewegen – nämlich, dass dies kein juristischer Begriff ist, sondern lediglich ein Ausdruck, den die Boulevardpresse gerne verwendet.

Nur bei drei Tagesordnungspunkten haben wir diesmal nicht mitgestimmt:

(mehr …)

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Mit einer Pressekonferenz zum Thema „Die grüne Autorevolution ist nicht zu stoppen, die Zukunft fährt elektrisch“ stellte gestern der Klima- und Energiefonds auch eine Studie „Auswirkungen von Elektrofahrzeugen auf die Stromwirtschaft“ vor. Fazit: Eine Umstellung von 20 % der KFZ auf elektrischen Antrieb würde lediglich 2 % mehr Stromverbrauch verursachen!

Erfreulich, dass der Klimafonds auf Elektromobilität setzt – Wenn die Regierung nun auch endlich Anreize zum Umstieg auf Elektroautos schaffen würde (z.B. statt einer lächerlichen Verschrottungsprämie) wäre es noch besser.

(foto folgt – sobald wordpress wieder funktioniert ;-)

Nur 3 Elektroautomodelle sind europaweit derzeit erhältlich – eines davon – den Think – durften wir gestern probesitzen. Doris Holler-Bruckner und meinereine haben die Gelegenheit genutzt (danke Michael Sigmund fürs knippsen ;-)… Super – leider ist er nur ein Zweisitzer…

In Österreich gibt es zahlreiche kleine Projekte im Bereich Umbau, aber auch Leichtbau-Elektrofahrzeuge. Wissen bündeln – und Unterstützung für diese Branche wären angesagt. Die Aktion des Klimafonds ist ein erster Schritt in die richtige Richtung – jetzt wäre es aber an der Zeit, endlich mal den Laufschritt einzulegen!

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deshalb machten die teilnehmerInnen an der anti-mochovce-demo am faschingdienstag viel lärm. vor der sitzung des ministerrats demonstrierten die initiativen „atomkraftfreies österreich“, „antiatomszene“ und global 2000 gegen den ausbau von mochovce 3&4 und für eine sichtbare anti-atompolitik der österreichischen regierung.

090224-demo-mochovcestatt angesichts der zahlreichen akw-projekte in europa den kopf in den sand zu stecken, ist die österreichische regierung aufgefordert:

  • in den eu-gremien gegen den bau neuer akw’s aufzutreten statt eine komissionsvorlage zu akzeptieren, die atomkraft mit erneuerbarer energie gleichsetzt!
  • endlich an der unabhängigkeit österreichs von atomstromlieferungen zu arbeiten: energieeffizienzmaßnahmen zu setzen und den ausbau der erneuerbaren nicht weiter zu behindern!
  • die haftungsfrage (die versicherungssummen für europäische akws könnten im notfall schadensansprüche nicht im entferntesten decken) und die nicht gelöste endlagerung zum thema zu machen!
  • und in bilateralten verhandlungen das thema atomkraft nicht weiter unter den tisch kehren

die überwältigende mehrheit der österreicherInnen lehnt die nutzung von atomenergie ab! die demo am faschingdienstag war ein aufruf, endlich aufzuwachen und eine anti-akw-politik zu starten, die diesen namen verdient hat!

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