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Archive for Januar 2011

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit den ungarischen Grünen (LMP): bei einem Meeting in Szombathely am vergangenen Sonntag sind uns die Themen nicht ausgegangen: von der Umweltkatastrophe (roter Schlamm aus Alu-Produktion) in der Region Devecser – Kolontár über das ungarische Mediengesetz bis zu den Ausbauplänen für das AKW Paks. Die LMP ist seit einem knappen Jahr im ungarischen Parlament und auch in einigen Gemeinderäten vertreten – und das Interesse an regelmäßigem Austausch und Zusammenarbeit war jedenfalls auf beiden Seiten sehr groß!

Schwerpunkt war (aufgrund der Aktualität) die Rotschlamm-Katastrophe und ihre Nachwirkungen. Der Rotschlamm enthält einen hohen Schwermetall-Anteil und ist daher extrem gesundheitsgefährlich – vor allem auch, wenn der getrocknete Schlamm als Staub eingeatmet wird. Die Menschen vor Ort müssten eigentlich tagtäglich mit Mundschutz durch die Gegend laufen – dass sie das großteils nicht tun zeigt, dass die Informationspolitik über die Gefahren dieses Staubes offenbar garnicht funktioniert!
Ob und wann es zu einer gänzlichen Entsorgung kommt, steht in den Sternen – genauso wie der Verbleib der Hilfsgelder, die vom Staat eingehoben wurden.
Ein Vergleich mit Tschernobyl ist naheliegend:

  • die Ausmaße der Katastrophe sind unbeschreiblich: Millionen Tonnen Gift in der Landschaft, die noch über Jahrzehnte die Umwelt und (Land)wirtschaft in der Region massiv beeinträchtigen werden! Der tatsächliche Gesamtschaden wurde und wird nicht beziffert – und von der Allgemeinheit bzw. vor allem von den Menschen vor Ort getragen.
  • die „Schuld“ an der Katastrophe wird nicht gänzlich geklärt: Dass die Behörde ihre Aufsichtspflicht verletzt hat, ist zwar auch offensichtlich – Nachspiel fehlt aber. Dass der Betreiber der Alu-Produktion auf derartige Schäden nicht versichert war (ganz zu Schweigen von grenzüberschreitenden Auswirkungen durch den Staub) war wohl auch klar.
  • die Medienberichterstattung bezieht sich auf den „Unfall“ – nach ein paar Wochen beschäftigt sich hier in Österreich niemand mehr mit dem Thema – und vor allem mit den Spätfolgen der Katastrophe.

Auffällig ist aber, dass weder in Ungarn, noch in Österreich, die Ursache der Katastrophe hinterfragt wird: nämlich die Unmengen von Aluminium, die allerorts und meistens völlig unnötig konsumiert werden! Von Tetrapack über Joghurtdeckel und Aludosen – KonsumentInnen können dem Alu-Wahn fast nicht entkommen.
Alu in der Verpackung zu ersetzen ist nicht unmöglich – nur aufwändig. Eine Diskussion von Alu, so wie anno damals endlich über Atomkraft diskutiert wurde, sollte doch dafür einen Anstoß geben. Das Bewusstsein, dass bei der Alu-Herstellung viel Giftmüll produziert wird, ist Voraussetzung dafür, dass Alu zumindest zu einem Teil aus der Verpackung verbannt wird.

Denn wie bei der Atomkraft bzw Anti-Atompolitik: es ist schwer, sich gegen ein Produkt lauthals aufzuregen, das man selber in Mengen konsumiert.

Alexander Nagy hat mit den Grünen Bezirk Mödling eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Die gesammelten Gelder kommen direkt den Menschen vor Ort zugute, die viel Unterstützung (Ausweichquartiere etc) brauchen, um die Katastrophe auch langfristig zu überleben!
Die Kontodaten: Die GRÜNEN LAXENBURG, Kto.-Nr.33112970000, BLZ 42750,Volksbank Laxenburg. Dazu sein Bericht und ein paar optische Eindrücke… (mehr …)

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tabakwerbung ist auch verboten – spielen kann auch sowas von süchtig machen und menschen und ihre familien ruinieren!

 

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Global 2000 und Ökobüro waren erfolgreich: Das Aarhus Convention Compliance Committee (ACCC) hat bestätigt, dass die Umweltverträglichkeitsprüfung für Mochovce den internationalen Vorgaben nicht entspricht.

Am 25. Jänner zwischen 9.30 und 11.00 wird vor dem Umweltministerium (Stubenring 1, 1010 Wien) Lärm gemacht. Global2000 und „atomkraftfreie Zukunft“ rufen zu einer Kundgebung vor dem Umweltministerium auf, um den BM Berlakovich aufzuwecken. Sie fordern, dass Österreich ein Vertragsverletzungsverfahren gegen die Slowakei einleitet.

Diese Forderungen kann ich nur voll unterstützen.  Der Umweltminister muss jetzt dafür sorgen, dass dieser Rechtsbruch auch sanktioniert und das Verfahren unter korrekten Rechtsbedingungen wiederholt wird. Vor allem wäre dringend ein Baustopp zu verhängen!

In diesem Zusammenhang sollte das Umweltministerium auch gleich vorausschauend die Überprüfung des ungarischen und tschechischen UVP-Rechtes veranlassen.  Für 2011 stehen Umweltverträglichkeitsprüfungen für neue Reaktoren in Paks und die Fortführung des Verfahrens Temelin 3&4 an. Es wäre naheliegend, die  Umweltverträglichkeitsprüfungesetze dieser beiden Staaten schon im Vorfeld auf ihre Konformität mit der Aarhus-Konvention und der EU-UVP-Richtlinie zu überprüfen – damit allfällige Verfahren in Gang gesetzt werden können, bevor die Bauarbeiten beginnen!

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Aus aktuellem Grund muss ich diesem Artikel etwas vorn anhängen:

Landena ist in den Pferdefleisch-Skandal verwickelt – betroffen ist eine Pasta-Sauce im Glas.
mehr dazu hier ….

Für mich nur ein Grund mehr, festzustellen, dass die Lebensmitteldeklarationen im Argen liegen!
Und ein Grund mehr dafür, wenn’s geht, zu (möglichst regionalen) Bio-Lebensmitteln zu greifen und weniger Fleisch zu essen.

Was den Pferdefleischskandal betrifft, so werden die Gerichte zu klären haben, wer was bewusst getan hat und wer reingelegt worden ist. Und diejenigen, die bewusst riskiert haben, dass 1000e Menschen medikamentenbelastetes Pferdefleisch mitgegessen haben, müssen entsprechend bestraft werden.

Den ursprünglichen Artikel häng ich unten an….
liebe Grüße & Mahlzeit

Eli
 

Super – Einkaufen wird wieder ein bissl komplizierter.
Markenqualität… die man sich wo hinpicken kann: Knorr ist nicht mehr Knorr – sondern Ladena/Delikatessa/Gusto/Gut vom Land/Spar

Soviel dazu, dass Hersteller auf Kundenwünsche achten – vielmehr müssen Kunden und Kundinnen immer genauer schauen, was woher kommt und was wo drin ist :-(

Heut hab ich folgende Info bekommen, von der es sich lohnt, im Web gefunden zu werden: (mehr …)

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Leider gibt es ja unzählige Gründe dafür, dass Niederösterreichs BürgerInnenInitiativen und alle, am ÖV Interessierten, zu einer Enquete zusammentreffen und sich austauschen.

Die Enquete „Alles Auto oder….?“ kann man daher als Auftaktveranstaltung bezeichnen: der Auftakt zu einer anderen Verkehrspolitik in diesem Land!

Nebenbahnen statt Autobahnen – ein Motto, das sich die NÖ Landesregierung endlich einmal näher anschauen sollte!!!!

Alle Interessierten sind deshalb herzlichst eingeladen, an der Enquete (26. Jänner, 10 – 14 Uhr im Sitzungssaal des NÖ Landhauses) teilzunehmen – und sich anzuhören, was möglich wäre, würden Pröll & Heuras sich endlich mal ein paar Milimeter ohne Auto bewegen!

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Wer vermisst seine Katze???? Sie ist seit Freitag Nacht bei mir eingezogen – eine ganz Süße – aber ich würd sie gern ihren „BesitzerInnen“ zurückgeben :-)

Wer sie kennt – bitte anrufen! 0664 91 30 615

liebe Grüße Eli (Foto bitte klicken) (mehr …)

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