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Archive for Dezember 2009

Fekter Vorstöße als „Integrationsministerin“ sind erwartungsgemäß zum Krenreiben. Statt Hilfestellung gibts neue Hürden – 600 Deutschstunden verpflichtend… das ist mehr als ein Vierteljahr fulltime-Job Deutsch lernen – und das ohne Differenzierung ob der/diejenige 18 oder 81 Jahre alt ist. Klingt irgendwie nach den erfolgreichen AMS-Angeboten für WebmasterInnen und „erfolgreiche Bewerbung“. Wobei in dem Fall noch nicht mal klar ist, wer die 600 Stunden bezahlt.

Klar – MigrantInnen sollten Deutsch lernen & können, um sich hier verständigen zu können. Ob sie dafür 600 Stunden Unterricht brauchen, stell ich aber schwer in Zweifel. Manche mehr – manche weniger – Zwangsverpflichtungen nach Stunden ist absoluter Humbug. Und nur so zum Nachdenken: es gibt auch ÖsterreicherInnen mit Deutsch-Nachhilfebedarf. Auch sie habens schwer am Arbeitsmarkt. Auch ihre Kurse werden gefördert – müssen aber trotzdem auch noch bezahlt werden.

Integration muss von beiden Seiten gewollt und unterstützt werden – ständig neue Hürden für MigrantInnen werden die Situation in Österreich nicht verbessern. Von einer Integrationsministerin würde ich mir erwarten, dass sie auf die ihr Anvertrauten (MigrantInnen) zugeht und Vertrauen aufbaut. Eine Aufgabe, der Frau Fekter einfach nicht gewachsen ist.

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Die Österreich-Schlagzeilen von heute sind vor dem Frühstück nicht verdaubar.

Fiona versteigert ihre Möpse… sie spendet ihren Adventkranz für Licht ins Dunkel. Damit löst Familie Swarovsky/Grasser wohl endgültig die Familie Lugner als Kasperl der Nation ab.

Hypo-Chefs drohen 10 Jahre Haft… wenn eine eigene Sonderkommission jetzt die Geschäfte der Hypo näher unter die Lupe nehmen, ist das klar zu begrüßen. Immerhin kostet uns das Debakel ja auch einiges an Steuergeld. Wenn der Herr Finanzminister jetzt „rasch handeln“ will ist das ein Fortschritt. Warum die Bankenkontrolle in Österreich immer wieder ausgelassen hat, wird hoffentlich auch überprüft. Gewisse Ähnlichkeiten mit dem BAWAG-Skandal sind ja nicht zu übersehen – wo sind die Lehren, die der Finanzminister aus solchen Skandalen zieht?

AUA-Bosse als Gagen-Kaiser: Wie sich diese Meldung auf die Titelseite verirrt, ist mir ein Rätsel. Dass „Staatsbetriebe“ Gagen-Kaiser sind, ist ja nichts Neues. Neu wäre nur, wenn diese Meldung endlich Konsequenzen nach sich ziehen würde – zumindest bei neuen Verträge des Managements von staatsnahen Betrieben wie AUA, ÖBB, ASFINAG etc. Aber egal, wer an die Spitze eines solchen Betriebes kommt – er/sie wird erstmal als „Retter in der Not“ gefeiert und entlohnt. Und nachdem Postenbesetzungen in diesem Bereich selten ohne politische Einflussnahme ablaufen, sind diese Retter dann meist mit Machterhalt beschäftigt – da bleibt wenig Zeit für Sanierung oder Umstrukturierung – bestenfalls fürs Weiterwurschteln.

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