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Archive for März 2009

Die erste Uran-Trinkwasseraufbereitungsanlage in Retz ging in den vergangenen Tagen durch die Schlagzeilen. Bei der Uran-Belastung des Trinkwassers gehts garnicht um die radioaktive Strahlung – sondern darum, dass Uran als Schwermetall die Nieren belastet.

So hochlöblich es ist, dass hier auf „freiwilliger Basis“ teures Geld in eine Aufbereitungsanlage gesteckt wird – so sehr wirft die festgestellte Uran-Belastung im Retzer Wasser Fragen zur Trinkwasserqualität in diesem Land auf.

Warum gibt es keinen Uran-Grenzwert fürs Trinkwasser? Wie ist das bei Mineralwasser? Wo finde ich Infos über die Qualität des Wassers in meiner Leitung?

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Rückenwind für den Klimaschutz aus den USA: Die EPA (Environmental Protection Agency) hat an Präsident Obama einen Bericht übermittelt, der aussagt, dass Treibhausgasemissionen die menschliche Gesundheit gefährden.  Für US-Verhältnisse ist das eine Fast-Revolution – hat doch G.W.Bush der EPA verboten, sich mit dem Klimawandel (außer rein akademisch) zu befassen. Dementsprechend panisch reagieren auch gleich die Republikaner – könnte dies ja doch zum Anlass genommen werden, um neue Richtlinien auf Basis des Clean Air Acts zu erlassen.

Und in Österreich????
Eine Überarbeitung des UVP-Gesetzes ist gerade in Begutachtung. Ziel: Verkürzung der Verfahren. Keinesfalls ist angedacht, Treibhausgase als Schadstoffe ins UVP-Gesetz einfließen zu lassen. Denn ansonsten wären diverse Straßenbau- und EKZ-Projekte à la Gerasdorf künftig nicht mehr so leicht durchzupeitschen wie bisher. (mehr …)

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Baupläne aus den 7oer Jahren, Bauteile aus den 80ern, kein Containment, schleißige Unterlagen… Mochovce 3&4 ist ein AKW-Projekt der Sonderklasse!

Umso wichtiger ist es, dass möglichst viele Menschen sich gegen die Ausbaupläne der Slovenske elektrarne auflehnen!

Vier Wochen lang ab heute besteht die Möglichkeit, im Umweltverträglichkeits-Vorprüfungsverfahren zum Ausbau des AKW Mochovce (Block 3&4) eine Stellungnahme abzugeben (über das jeweilige Amt der Landesregierung). Wir haben wieder eine Musterstellungnahme ausgearbeitet, die bis 16. April beim Amt der NÖ Landesregierung eingebracht werden kann. Dabei sind folgende Forderungen besonders wichtig:

  • Forderung nach einer EU-rechtskonformen Umweltverträglichkeitsprüfung
  • Forderung nach Prüfung der Sicherheit insbesondere im Bezug auf die Technologie der 70er und die alten Bauteile.
  • Forderung nach Prüfung der Auswirkung von schweren Unfällen
  • Forderung nach Klärung der Endlagerung
  • Forderung nach ausreichender Haftung für mögliche Schäden im In- und Ausland

Mochovce liegt nur 155 km von Wien entfernt! Lassen Sie es sich nicht gefallen, dass auf Kosten und Risken der Allgemeinheit ein Atomkraftwerk gebaut wird, das dem Stand der Technik nicht einmal im entferntesten entspricht! Beteiligen Sie sich am Verfahren!

p.s.: Die Alternativen zur Atomkraft heißen: Effizienzsteigerung und Erneuerbare Energien. Es ist dringend an der Zeit, diese Alternativen auch in Österreich ernsthaft umzusetzen statt nur davon zu reden und Atomstrom zu importieren!

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konstituierung-11am 5. märz wurde der verein ARGE JÜDISCHES LEBEN IM BEZIRK KORNEUBURG gegründet. nicht zuletzt aufgrund der aufregungen um die mittelalterliche synagoge in korneuburg hatte sich ein netzwerk an interessierten menschen gebildet – die sich jetzt in einem verein organisieren.

der gemeinnützige, überparteiliche und überkonfessionelle verein „arge jüdisches leben“, dessen tätigkeit nicht auf gewinn ausgerichtet ist, bezweckt die förderung einer toleranten, solidarischen und die menschenwürde achtenden gesellschaft.

der verein ist der überzeugung, dass die auseinandersetzung mit den verbrechen vor allem an jüdischen bürgerInnen zwischen 1938 und 1945, also der shoa, nicht nur historische bedeutung hat.

diese auseinandersetzung führt uns zu den werten, die damals getreten und verachtet wurden: freiheit, gerechtigkeit und solidarität. werte, die für jede zukünftige menschenwürdige gesellschaft unumgänglich sind.

wir menen, dass die hoch aktuellen, gefährlichen gesellschaftlichen strömungen vom (versteckten) rassismus und antisemitismus bis zu den verbreiteten meinungen wie „unser boot ist voll“ und die „grenzen zu“ unsere gesellschaft in schieflage bringen werden.

wir informieren mit (schul-)materialien und veranstaltungen.

wenn sie an unserer arbeit interessiert sind, bzw. unsere initiative für die instandsetzung der mittelalterlichen synagoge in korneuburg durch ihre unterschrift unterstützen wollen…. infos auf der website des vereins oder per mail an gerhard@meseck.at.

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kabarett-team08Einer freundlichen Einladung folge ich immer gern :-).
Gestern war ich sehr freundlich eingeladen – zur

Premiere des neuen Solo Kabarettabends: „ Wasser lassen“

in der 9er Bar in Niederkreuzstetten

Einen ausgesprochen vergnüglichen Abend bereitete Manfred Linhart und sein Team (Hubert Koci, Gitarre, Ingrid Neidhard und Ingrid Blöschl, Gesang,

Georg Bauernfeind Regie, Didi Sattmann Veranstalter)

mit seinem neuen Soloprogramm „Wasser  lassen“, in dem die Donau und natürlich der Wein, eine zentrale Rolle spielen, dem zahlreich erschienen Publikum  in der Niederkreuzstettner 9er Bar.

Kein Auge blieb trocken, als Linhart seinen  feucht fröhlichen Exkurs von der höheren Literatur in die Untiefen der Donau und wieder zurück führte, Wasser zu Wein, oder war es Wein zu Wasser, verwandelte und mit „Weingstanzeln“ , begleitet von Musikern, den  Abend abrundete.

Das schräge Programm begeisterte auch mich – weshalb ich mir auch eine Verkostung des Kabarettweines, von Linhart produziert, nicht entgehen ließ….

p.s.: die nächsten Vorstellungen gibts im Filmhof Weinviertel (Asparn, 21.3.), im Theater am Alsergrund (24.und 31. 3.) und im Wolkersdorfer Babü (30.4.)…

© Thomas Falch (Foto)

foto vlnr.:
hubert koci, manfred linhart, didi sattmann, elisabeth kerschbaum, ingrid neidhard, georg bauernfeind, ingrid blöschl

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Die Fragestunde mit der neuen Justizministerin Bandion Ortner stellte heute eines klar: die Ministerin muss sich erst einarbeiten. Die Antworten waren großteils zögerlich vom Blatt gelesen – einige werden „nachgeliefert“.

Aber immerhin konnte ich ihr die Aussage entlocken, dass Sie ein Partnerschaftsgesetz bis zum Beginn 2010 umgesetzt haben will – und ihre persönliche Meinung zum Thema ist, dass gleichgeschlechtliche Partnerschaften den Heteros 100%ig gleichgestellt werden sollen.

Stefan Schennach konnte die Ministerin zu einer Klarstellung zum Begriff Kriminaltourismus bewegen – nämlich, dass dies kein juristischer Begriff ist, sondern lediglich ein Ausdruck, den die Boulevardpresse gerne verwendet.

Nur bei drei Tagesordnungspunkten haben wir diesmal nicht mitgestimmt:

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Mit einer Pressekonferenz zum Thema „Die grüne Autorevolution ist nicht zu stoppen, die Zukunft fährt elektrisch“ stellte gestern der Klima- und Energiefonds auch eine Studie „Auswirkungen von Elektrofahrzeugen auf die Stromwirtschaft“ vor. Fazit: Eine Umstellung von 20 % der KFZ auf elektrischen Antrieb würde lediglich 2 % mehr Stromverbrauch verursachen!

Erfreulich, dass der Klimafonds auf Elektromobilität setzt – Wenn die Regierung nun auch endlich Anreize zum Umstieg auf Elektroautos schaffen würde (z.B. statt einer lächerlichen Verschrottungsprämie) wäre es noch besser.

(foto folgt – sobald wordpress wieder funktioniert ;-)

Nur 3 Elektroautomodelle sind europaweit derzeit erhältlich – eines davon – den Think – durften wir gestern probesitzen. Doris Holler-Bruckner und meinereine haben die Gelegenheit genutzt (danke Michael Sigmund fürs knippsen ;-)… Super – leider ist er nur ein Zweisitzer…

In Österreich gibt es zahlreiche kleine Projekte im Bereich Umbau, aber auch Leichtbau-Elektrofahrzeuge. Wissen bündeln – und Unterstützung für diese Branche wären angesagt. Die Aktion des Klimafonds ist ein erster Schritt in die richtige Richtung – jetzt wäre es aber an der Zeit, endlich mal den Laufschritt einzulegen!

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