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Archive for Januar 2008

cherry_onice_small.jpgwährend greenpeace österreich erklärt, dass die (industrielle) landwirtschaft ein klimakiller ist (mehr) – sagt uns die ama „fleisch bringt’s“ (mehr). ein witziger werbespot – im vergleich dazu ist die gemüsevariante der ama öd zum quadrat.

conclusio – fleischfresser sind witzig – joghurtlöffler fad?

fragt sich nur – was bringt fleisch? gicht, cholesterin…. oder meinen sie einfach, dass fleisch sexy macht? das ist dann so wie mit den dicken autos – wer sonst nichts zu bieten hat, braucht einen hummer…

die ama soll österreichische lebensmittel vermarkten. sie kann uns gern erzählen, dass wir fleisch aus österreich konsumieren sollen (wenn schon denn schon) – aber bitte nicht, dass „fleisch bringt’s“! als würde der fleischkonsum der durchschnittsösterreicherInnen nicht ohnehin jegliches gesunde ausmaß überschreiten.

wo bleibt der aufstand der mediziner und ernährungswissenschaftler bei diesem werbespot einer gesellschaft, die ihren auftrag damit absolut verfehlt? – im übrigen – sie sagen nicht einmal „aus österreich“ dazu….

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dass das „Flüchtlingslager“ Traiskirchen vor allem mit Frauen und Kindern besetzt ist, liegt daran, dass die Männer großteils gleich in Schubhaft genommen werden. Diese beiläufige Aussage in einem Kurier-Artikel entspricht leider der Wahrheit – wird aber im Kurier überhaupt nicht hinterfragt.

Das Flüchtlingslager in Traiskirchen ist ja nun auch nicht gerade ein 5Stern-Hotel und ähnelt in vielen Bereichen dem, was man sich unter „Gefängnis“ vorstellt – aber da gibts doch noch einen Unterschied zur Haft: wer ins Gefängnis muss, hat vorher üblicherweise etwas verbrochen.

Dass bei männlichen Flüchtlingen automatisch davon ausgegangen wird, dass sie etwas verbrochen haben, oder etwas verbrechen werden – bzw. wie bei der Schubhaft, davon auszugehen, dass sie sich“illegal“ unters Volk mischen werden – ist eine Unterstellung. Dass Flüchtlingsfamilien (egal, aus welchem Grund sie geflüchtet sind) in Österreich beim „Empfang“ gleich mal getrennt werden, um den Vater in Schubhaft zu nehmen – dafür gibts keine Rechtfertigung.

Die große Angst davor, dass Menschen, die bei uns um Asyl ansuchen, in Wirklichkeit „nur“ Wirtschaftsflüchtlinge sind, rechtfertigt nicht, dass alle Flüchtlinge bei uns als Verbrecher angesehen werden. Das Asylverfahren ist ja dazu da, herauszufinden, welche Gründe jemand hat, zu uns zu kommen.

Hätten „Wirtschaftsflüchtlinge“auch nur irgendeine Chance, auf anderem Weg als über Asyl zu uns zu kommen, würde das die Situation vielleicht entschärfen.

Aber über all das wird nicht laut nachgedacht – für den Kurier ist es offenbar nicht weiter hinterfragenswert, dass in Traiskirchen nur Frauen und Kinder vorzufinden sind…

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„Woher kommt es, dass mich niemand versteht und jeder mag“… mein Lieblings-T-Shirt mit einem (angeblichen) Spruch von Albert Einstein. Ist doch schön, dass es mir so geht wie ihm.

Sogar noch besser… sie mögen mich UND sie verstehen mich. Ich bin wirklich ein Sonntagskind – weil ich sie auch mag…

Danke Christian und Renate – und danke Kim *g*

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woher kommt der Rechtsruck der Niederösterreichischen ÖVP?

Inzwischen sagt er schon öfter das Wort „Illegale“ als „unser schönes Heimatland! Was verdammt noch mal sind „Illegale“? Und wo sind die Horden von ihnen, die offensichtlich jetzt plötzlich aufgetaucht sein müssen – weil sie ULH so sehr mit Aufmerksamkeit bedenkt?

Der „heilige Erwin“ (hat er selber mal gesagt, bei einer Leopoldifeier *g*) ist ein unchristlich(sozial) – denn christlichsoziale reden von Menschen, nicht von „Illegalen“.

Brrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr

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ein guter Tag beginnt mit einem guten Frühstück… (ich mag diese Billa-Werbung irgendwie), zum Frühstück reicht mir trotzdem ein Kaffee.

Gestern hab ich das Frühstück ausgelassen – das war ein Fehler:

Bus versäumt

Dann die Nachricht: Erwin Pröll will jetzt wirklich am 9. März wählen. Das heißt Wahlkampf bei Minusgraden im Februar brrrrrrrrrrrrrr. Und er will nur 3 Wochen wahlkämpfen – der kämpft doch seit 5 Jahren wahl! Letztens hab ich versucht, die Wartezeit im Spital durch lesen zu verkürzen… die aufliegenden Zeitschriften präsentieren Pröll, Pröll, Mikl-Leitner, Pröll, Pröll, Kdolsky, Pröll Pröll, Pröll…. ahja Sobodka – und dann hab ich aufgegeben….

Abends zum Arzt wegen meinem wehen Knie – das wär Verdacht auf Bandscheibenvorfall… juhu…

Also… heute wieder Frühstück mit Kaffee (und morgen sag ich euch, dass Profil nicht Recht hat und es eine Vorsehung gibt ; – )

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(Elisabeth Bleyleben-Koren, Vorstand Erste Bank)…

Naja, dass es ohne was nicht geht, sieht man ja – 3 % Frauen in den wichtigsten Vorstandsetagen Österreichs… Da hat’s Profil leicht, alle zu interviewen.

Muss Frau dann Angst haben, als „Quotenfrau“ zu gelten, wenn es eine Regelung gibt – und sich erst recht durchkämpfen, um das Gegenteil zu beweisen?

Theresa Jordis, Erste Bank: „Frauen sind ein gutes Korrektiv, weil sie nicht so sehr in Netzwerke eingebunden sind“. Dass sich Männer gut verstehen und „miteinander können“ ist althergebracht – dass Frauen vielleicht einen anderen Blickwinkel einbringen ist nicht immer erwünscht.

Es geht da nicht „nur“ um Gleichberechtigung – sondern auch darum, den „anderen Stil“ und die „anderen Fähigkeiten“, den/die die meisten Frauen haben, auch der Wirtschaft zugute kommen zu lassen.

Also ich finds gut, dass Frauenministerin Bures sich bezüglich einer Frauenquote mal rauslehnt (eine Forderung der Grünen im NR). Das gibt zumindest vielleicht mal eine Diskussion über das Thema in Österreich. Wobei zu befürchten ist, dass es bei der Diskussion bleibt, weil auch in der SPÖ die Angst vor der „Quotenkeule“ zu groß ist, um sie mal wirklich einzusetzen.

P.S.: Es sind nicht alle Männer gleich, es sind nicht alle Frauen gleich. Aber es ist schön, dass es einen Unterschied zwischen Männern und Frauen gibt – nicht nur auf einer Ebene…

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Wenn israelische Forscher das jetzt rausgefunden haben (hab ich auch im Profil gelesen) ist doch zu befürchten, dass unserer Butter künftig Polyphenol zugesetzt wird – damit wir uns das gemütliche Glas Rotwein zum Essen sparen können….

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