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Archive for Januar 2008

köstliches „interview“ mit frau winter, im standard (antonio fian, dramolette: klarstellung) vom 29. jänner. (mehr …)

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profil schlägt seine zeile diese woche mit dem thema atomkraft. beim lesen der ersten halben seite war mein gedanke: „nicht schon wieder … wir sitzen eh schon wie eine maus vor der schlange und fürchten uns zu tode“. aber siehe da: der artikel ist wirklich umfassend recherchiert und räumt mit dem märchen von atomkraft als klimaretter auf! zu wenig kapazität, zu langfristig zu planen, zu teuer, zu gefährlich…. man könnte direkt hoffnung schöpfen!

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im vergleich zur meldung der vorwoche ist die neue meldung des uba zu mochovce fast schon erfreulich http://www.umweltbundesamt.at/umweltschutz/uvpsupemas/espooverfahren/espoo_slowakei/kkwmochovce12/

es wird zwar kein richtiges uvp-verfahren mit anhörung geben, aber doch immerhin nochmals die möglichkeit zur stellungnahme für bürgerinnen und bürger!

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„sexualität dient nicht dem lustgewinn“ – durfte ich mir gestern im zuge einer wahlkampfdiskussion anhören.

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eli-klein1.jpgab 3. februar geht die „wahlkabine“ für die niederösterreichische landtagswahl online (wahlkabine.at). herr und frau niederösterreicherIn können sich dann durch eine reihe von fragen durchklicken um am ende zu erfahren, was sie wählen sollten.

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die formel ist: pröll = niederösterreich.
niederösterreich gehört also nicht nur einer partei, niederösterreich gehört einem landeshauptmann. hat wer was dagegen?

in niederösterreich ist lh pröll blau-gelb – und eine (schwarze) övp gibts offenbar nicht. zu wahlzeiten gibts in niederösterreich post vom landeshauptmann und blau-gelbe plakate und inserate von ihm, die övp ist bestenfalls im impressum als homepage-adresse zu erkennen. ein missbrauch der landesfarben?

ich bin schon gespannt, wann der landesfeiertag auf den 24. 12. (den geburtstag von erwin… kein scherz) verlegt wird. oder muss er vorher heilig gesprochen werden? den antrag hat er sicher schon stellen lassen….

wenns nicht zum fürchten wär, wärs ja zum lachen…

eli-klein.jpg

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kernkraftwerke sind offenbar nicht mehr uvp-würdig. temelin hats vorgezeigt – mochovce schließt sich an… bloß keine mitsprache für bürgerInnen im in- und angrenzenden ausland.

für den neubau des reaktors 3&4 zieht die slowakei eine umweltverträglichkeitsprüfung gar nicht in betracht. lediglich für den leistungsausbau der blöcke 1&2 sollte es eine grenzüberschreitende uvp geben. – doch denkste…

nachdem ich für das vorverfahren zum uvp-verfahren mochovce 1&2 eine stellungnahme abgegeben habe, surf ich jetzt so hin und wieder auf die homepage des uba zu diesem thema.

heute steht da plötzlich:

Umweltverträglichkeitsgutachten Die Slowakei hat nunmehr mitgeteilt, dass gem. § 32 des slowakischen UVP-Gesetzes auf die Erstellung einer Umweltverträglichkeitserklärung verzichtet und aufgrund der Anzeige des Vorhabens ein Umweltverträglichkeitsgutachten erstellt worden ist. Dieses wurde an Österreich übermittelt. Ende Jänner 2008 werden dazu zwischen Österreich und der Slowakischen Republik Konsultationen stattfinden.

Das heißt – keine Umweltverträglichkeitsprüfung, sondern lediglich eine „Konsultation“. Wozu gibts bitte internationale und bilaterale Verträge, wenn dann eine Seite plötzlich sagen kann „mir wurscht“? Und – wie wärs, wenn wir (sprich Bundesregierung) zumindest VERSUCHEN würden, uns dagegen zu wehren? Wenigstens eine Pressemeldung! Wenigstens ein Protestschreiben! Das gibts doch nicht! Sowas von Aufgabe!

p.s.: finanziert wird mochovce von einem internationalen bankenkonsortium, angeführt von der erste bank-tochter „slovenska sporitelna as“, mit einem kredit in der höhe von 8oo mio. euro! deshalb gibts am kommenden donnerstag (17.1.) eine demo vor der erste bank (siehe wiener plattform „atomkraftfreie zukunft“)

Hinweis aus dem Kommentar: Wer gegen die Finanzierung der ERSTEN protestieren will, kann sich an der Online-Petition auf http://www.antiatomszene.info beteiligen. – Thx!

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cherry_onice_small.jpgwährend greenpeace österreich erklärt, dass die (industrielle) landwirtschaft ein klimakiller ist (mehr) – sagt uns die ama „fleisch bringt’s“ (mehr). ein witziger werbespot – im vergleich dazu ist die gemüsevariante der ama öd zum quadrat.

conclusio – fleischfresser sind witzig – joghurtlöffler fad?

fragt sich nur – was bringt fleisch? gicht, cholesterin…. oder meinen sie einfach, dass fleisch sexy macht? das ist dann so wie mit den dicken autos – wer sonst nichts zu bieten hat, braucht einen hummer…

die ama soll österreichische lebensmittel vermarkten. sie kann uns gern erzählen, dass wir fleisch aus österreich konsumieren sollen (wenn schon denn schon) – aber bitte nicht, dass „fleisch bringt’s“! als würde der fleischkonsum der durchschnittsösterreicherInnen nicht ohnehin jegliches gesunde ausmaß überschreiten.

wo bleibt der aufstand der mediziner und ernährungswissenschaftler bei diesem werbespot einer gesellschaft, die ihren auftrag damit absolut verfehlt? – im übrigen – sie sagen nicht einmal „aus österreich“ dazu….

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dass das „Flüchtlingslager“ Traiskirchen vor allem mit Frauen und Kindern besetzt ist, liegt daran, dass die Männer großteils gleich in Schubhaft genommen werden. Diese beiläufige Aussage in einem Kurier-Artikel entspricht leider der Wahrheit – wird aber im Kurier überhaupt nicht hinterfragt.

Das Flüchtlingslager in Traiskirchen ist ja nun auch nicht gerade ein 5Stern-Hotel und ähnelt in vielen Bereichen dem, was man sich unter „Gefängnis“ vorstellt – aber da gibts doch noch einen Unterschied zur Haft: wer ins Gefängnis muss, hat vorher üblicherweise etwas verbrochen.

Dass bei männlichen Flüchtlingen automatisch davon ausgegangen wird, dass sie etwas verbrochen haben, oder etwas verbrechen werden – bzw. wie bei der Schubhaft, davon auszugehen, dass sie sich“illegal“ unters Volk mischen werden – ist eine Unterstellung. Dass Flüchtlingsfamilien (egal, aus welchem Grund sie geflüchtet sind) in Österreich beim „Empfang“ gleich mal getrennt werden, um den Vater in Schubhaft zu nehmen – dafür gibts keine Rechtfertigung.

Die große Angst davor, dass Menschen, die bei uns um Asyl ansuchen, in Wirklichkeit „nur“ Wirtschaftsflüchtlinge sind, rechtfertigt nicht, dass alle Flüchtlinge bei uns als Verbrecher angesehen werden. Das Asylverfahren ist ja dazu da, herauszufinden, welche Gründe jemand hat, zu uns zu kommen.

Hätten „Wirtschaftsflüchtlinge“auch nur irgendeine Chance, auf anderem Weg als über Asyl zu uns zu kommen, würde das die Situation vielleicht entschärfen.

Aber über all das wird nicht laut nachgedacht – für den Kurier ist es offenbar nicht weiter hinterfragenswert, dass in Traiskirchen nur Frauen und Kinder vorzufinden sind…

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„Woher kommt es, dass mich niemand versteht und jeder mag“… mein Lieblings-T-Shirt mit einem (angeblichen) Spruch von Albert Einstein. Ist doch schön, dass es mir so geht wie ihm.

Sogar noch besser… sie mögen mich UND sie verstehen mich. Ich bin wirklich ein Sonntagskind – weil ich sie auch mag…

Danke Christian und Renate – und danke Kim *g*

ampelgruen1.jpg

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