Schon im Zuge der UVP-Behandlung des geplanten AKW in Belarus wurde irgendwie spürbar, dass die weißrussischen Behörden kritische Kommentare und Fragen von Außen kampfrhetorisch freundlich weglächeln, die russischen Antworten auf die (in englisch gestellten) Fragen des russischen Anti-AKW-Aktivisten allerdings (zwar für uns unverständlich) nicht freundlich waren.
Dass AKW-Kritiker in dem Land, das beim AKW-Unfall in Tschernobyl den größten Schaden davongetragen hat, lebt man gefährlich. Im September wurden Wohnungen und Büros von UmweltaktivistInnen von der Polizei durchstöbert – und sieben von ihnen wurden am 3. September inhaftiert. In Österreichischen Medien ist davon nichts zu lesen…
Auch Weißrussland ist Europa – sowohl der Europarat, als auch das österreichische BMEIA sollten endlich aufwachen! Riskante Technologien in Verbindung mit Menschenrechtsverletzungen sind eine verdammt gefährliche Mischung!