ein spannendes video auf youtube (wer nicht 10 min zeit hat – ca ab 4.30 min wirds krass):
- im interview lässt sich der vertreter der atomaufsichtsbehörde vom tüv briefen: der tüv prüft besagte schweißnähte alle paar jahre “nach den neuesten sicherheitsstandards” – nachfrage ist leider nicht erlaubt…
- der tüv bescheinigt uraltreaktoren die unbedenklichkeit, obwohl heikle schweißnähte nicht zugänglich und daher auch nicht überprüfbar sind.
- der tüv süd ist inzwischen eine aktiengesellschaft (die rd 3 mio durch akw-prüfungen verdient)
- 2/3-eigentümer des tüv süd ist der tüv ev – mitglieder des tüv ev sind eon, vattenfall und enbw, die betreiber der umstrittensten akws in deutschland
soviel zu sicherheitsstandards… – und die akw-sicherheitsrichtlinie der eu lässt solche zustände einfach zu!
[...] Ist die Akzeptanz der Atomkraft in Österreich inzwischen schon so hoch? Wir sind umgeben von Atomkraftwerken – auch wenn wir gegen jedes einzelne von ihnen ankämpfen. Es gibt zwar europäische Bemühungen, die Sicherheitsstandards der AKWs zu regeln, die Regelungen sind aber unglaublich weich. Die Frage ist nur: wie niedrig wäre dieser Level, wenn es keinen Widerstand gäbe? Dass Atomkraftwerke heute viel sicherer sind als in den 80ern ist in Wirklichkeit ein Märchen – und jedes Autopickerl garantiert unabhängigere Prüfungen als die Rechtsvorschriften der EU für AKWs. [...]