Die Österreich-Schlagzeilen von heute sind vor dem Frühstück nicht verdaubar.
Fiona versteigert ihre Möpse… sie spendet ihren Adventkranz für Licht ins Dunkel. Damit löst Familie Swarovsky/Grasser wohl endgültig die Familie Lugner als Kasperl der Nation ab.
Hypo-Chefs drohen 10 Jahre Haft… wenn eine eigene Sonderkommission jetzt die Geschäfte der Hypo näher unter die Lupe nehmen, ist das klar zu begrüßen. Immerhin kostet uns das Debakel ja auch einiges an Steuergeld. Wenn der Herr Finanzminister jetzt “rasch handeln” will ist das ein Fortschritt. Warum die Bankenkontrolle in Österreich immer wieder ausgelassen hat, wird hoffentlich auch überprüft. Gewisse Ähnlichkeiten mit dem BAWAG-Skandal sind ja nicht zu übersehen – wo sind die Lehren, die der Finanzminister aus solchen Skandalen zieht?
AUA-Bosse als Gagen-Kaiser: Wie sich diese Meldung auf die Titelseite verirrt, ist mir ein Rätsel. Dass “Staatsbetriebe” Gagen-Kaiser sind, ist ja nichts Neues. Neu wäre nur, wenn diese Meldung endlich Konsequenzen nach sich ziehen würde – zumindest bei neuen Verträge des Managements von staatsnahen Betrieben wie AUA, ÖBB, ASFINAG etc. Aber egal, wer an die Spitze eines solchen Betriebes kommt – er/sie wird erstmal als “Retter in der Not” gefeiert und entlohnt. Und nachdem Postenbesetzungen in diesem Bereich selten ohne politische Einflussnahme ablaufen, sind diese Retter dann meist mit Machterhalt beschäftigt – da bleibt wenig Zeit für Sanierung oder Umstrukturierung – bestenfalls fürs Weiterwurschteln.