Dass die ÖVP Brüssel offenbar als optimales Ausgedinge für abgehalfterte PolitikerInnen sieht, hat man schon bei Strasser gemerkt. Jetzt wird offenbar ernsthaft daran festgehalten, Willi Molterer als Kommissar zu nominieren, trotz seiner Glanzleistungen als Finanzminister (Stichwort Bundesfinanzierungsgesellschaft, die heftigsten Spekulationen gabs in der Amtszeit des Herrn Molterer) und trotz seiner peinlichen Stellungnahmen dazu (siehe heutiger Standard). Ist ja schon unsere derzeitige Kommissarin, die sich auch sehr unauffällig verhält, nicht gerade eine Quereinsteigerin gewesen.
Wie sollen die ÖsterreicherInnen eine positivere Haltung zur EU einnehmen können, wenn die ÖVP als selbsternannte “Europapartei” alles, was sonst nirgends mehr unterzubringen ist, nach Brüssel schickt? Ich könnte platzen vor Wut…
Na man sollte auch das Positive in diesem Fall sehen. Wenn Molterer in Brüssel sitzt, kann er hier nichts mehr anstellen. Ernst zu nehmen ist die EU ohnehin nicht.
MfG
Stauni
lieber stauni,
warum nicht? weil lauter abgehalfterte….?
Sie hätten Ihren Satz ruhig zu Ende schreiben können, er wird wahrscheinlich den Nagel auf den Kopf treffen.
MfG
Stauni
ich animier ganz gern zum selberdenken :-)
Na gut, eigentlich finde ich das in Brüssel lauter hochqualifizierte Fachleute sitzen und der Finanzspezialist Molterer unbedingt dieses Team ergänzen sollte. Allerdings sollte das EU-Parlament auf den Südpol verlegt werden, denn Kälte fördert klares Denken und in Brüssel ist es eindeutig zu warm. :)
MfG
Stauni
ja, da geb ich euch recht. es ist echt zum platzen vor wut. kann der nicht ohnedies schon in pension gehen??? er war so peinlich und wenn der jetzt in brüssel sitzt macht das für österreich alles andere als ein gutes bild. schlimm, schlimm…
das bild ist dann “für österreich ist eine neue eu-politik so erstrebenswert wie ein wimmerl am hals”. so groß kann doch der personalnotstand der övp nicht sein….