deshalb machten die teilnehmerInnen an der anti-mochovce-demo am faschingdienstag viel lärm. vor der sitzung des ministerrats demonstrierten die initiativen “atomkraftfreies österreich”, “antiatomszene” und global 2000 gegen den ausbau von mochovce 3&4 und für eine sichtbare anti-atompolitik der österreichischen regierung.
statt angesichts der zahlreichen akw-projekte in europa den kopf in den sand zu stecken, ist die österreichische regierung aufgefordert:
- in den eu-gremien gegen den bau neuer akw’s aufzutreten statt eine komissionsvorlage zu akzeptieren, die atomkraft mit erneuerbarer energie gleichsetzt!
- endlich an der unabhängigkeit österreichs von atomstromlieferungen zu arbeiten: energieeffizienzmaßnahmen zu setzen und den ausbau der erneuerbaren nicht weiter zu behindern!
- die haftungsfrage (die versicherungssummen für europäische akws könnten im notfall schadensansprüche nicht im entferntesten decken) und die nicht gelöste endlagerung zum thema zu machen!
- und in bilateralten verhandlungen das thema atomkraft nicht weiter unter den tisch kehren
die überwältigende mehrheit der österreicherInnen lehnt die nutzung von atomenergie ab! die demo am faschingdienstag war ein aufruf, endlich aufzuwachen und eine anti-akw-politik zu starten, die diesen namen verdient hat!