wahlwerbung ist nicht immer leicht verständlich.
warum behauptet gerade die FPÖ, dass man mut zur heimat haben muss? heimat, das ist für mich meine familie, meine stadt, meine freundInnen, die leut, die ich kenn und mag… dazu brauch ich keinen mut. mut würd ich brauchen, müsste ich mich aus meiner heimat vertschüssen – aus welchen gründen auch immer. mut, den viele flüchtlinge (für die fpö gibts ja nur asylanten) aufgebracht haben – ich weiß, der leidensdruck müsste hoch sein bei mir, um diesen mut aufbringen zu können….
am steilsten ist ja wohl dieser flyer der fpö – in der pröll als freimaurer bezeichnet und der austritt aus der nazi-eu gefordert wird. oh wunder, warum will die fpö aus einem nazi-verein austreten????
was meint erwin mit “klarheit ist kein geschenk”? das ist doch wohl der unklarste und unverständlichste werbeslogan dieser wahl…
selbst seine eigene erklärung, nämlich dass eine absolute mehrheit der övp (= für ihn klarheit) kein geschenk wäre… (weil das wahlvolk dazu auch zur wahl gehen muss) – ist es eigentlich unhöflich, ein geschenk als harte erarbeitet zu bezeichnen…. wie viele prozent der övp-wählerInnen wählen schwarz aus gewohnheit – und wie viele, weil sie von der arbeit des landeshauptmannes so überzeugt sind? und wenn sich das wahlvolk die mühe macht, zur urne zu schreiten und dem landesfürsten die absolute zu bescheren – dann sollte doch dieser in ehrfurcht verharren – und nicht das volk!!!
vielleicht ist es besser, garnicht über wahlkampfslogans nachzudenken – könnte mit einem knopf in den ganglien enden….
http://laurenzennser.twoday.net/stories/4728636/
die wahrheit hinter dem klarheit-plakat.